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Anwendungsbereiche CBD

CBD Öl gewinnt in der westlichen Hemisphäre weiter an Popularität. Und das, obwohl das Extrakt der Hanfpflanze mit negativen Vorurteilen behaftet ist.

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CBD-Öl mit Heilversprechen zu verkaufen ist in Deutschland nicht erlaubt. Es müssen noch mehr wissenschaftliche Studien erstellt werden, bis man dies öffentlich sagen kann/darf, daher sehen Sie diese Information nicht als Heilversprechen an und berücksichtigen Sie,dass die Wirkung/Hilfe eintreten kann, jedoch nicht gesetzlich versprochen werden darf & nicht garantiert ist.

Immerhin ist CBD ein Cannabidiol, eine Substanz, die nicht selten mit THC in Verbindung gebracht wird. Allerdings besitzt das CBD keine berauschenden Wirkstoffe.

Einen Rausch hat man durch die Einnahme von Hanföl daher nicht zu erwarten. Es ist legal auf dem Markt erhältlich und soll lindernd auf diverse Krankheitsbilder, wie beispielsweise Schlaflosigkeit oder Epilepsie, wirken.

Was ist CBD Öl

Der Stoff CBD wird überwiegend aus industriell angebautem Hanf gewonnen. Berauschende Sorten hingegen wurden speziell zu einem hohen THC-Gehalt hochgezüchtet. THC ist der eigentliche Rausch erzeugende Wirkstoff in der Cannabispflanze, das CBD besitzt keinen psychoaktiven Effekt und wirkt diesem sogar entgegen.

Dennoch wird CBD Öl noch immer mit der Droge Marihuana in Verbindung gebracht. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Züchtungen. Das sogenannte Industriehanf, woraus das CBD-haltige Hanföl gewonnen wird, besitzt kaum THC, dafür jedoch viele essenzielle Nährstoffe, die für unseren Körper von Nutzen sein können.

 

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In unserem neuesten Youtube Video erfahren Sie mehr über die Anwendungsbereiche für CBD.

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Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28012949

So wirken die einzelnen Cannabinoide

Im CBD Öl befinden sich über 100 verschiedene Wirkstoffe. Diese Wirkstoffe werden auch Cannabinoide genannt. Sie wirken sich auf unser zentrales Nervensystem aus und können diverse Leiden lindern. Dies sind die 5 wichtigsten Cannabinoide im Hanföl:

CBN: Der Wirkstoff CBN soll eine minimal psychoaktive Wirkung besitzen. Allerdings ist das Cannabinol in nur sehr geringen Mengen im Industriehanf vorhanden.

CBG: Das Cannabigerol CBG besitzt eine antibakterielle Wirkung.

CBDA: Eine antiemetische Wirkung erzielt das Cannabinoid CBDA. Es hilft gegen Magenschmerzen und Übelkeit. Außerdem soll es Krebszellen bekämpfen und abtöten.

CBD: Das in großen Mengen vorhandene CBD verschafft Linderung bei chronischen Schmerzen. Daher findet es häufig Anwendung gegen Entzündungen, Arthritis, Migräne oder wird als alternatives Schmerzmittel verwendet. Ebenfalls soll das Cannabinoid Krebszellen abtöten.

CBC: CBC besitzt eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Zudem beschleunigt es die körpereigene Zellregeneration.

Noch sind nicht alle Cannabinoide und ihre Wirkungen erforscht. Bis das CBD als Heilmittel in der Medizin anerkannt wird, können trotz erfolgsversprechender Studien noch Jahre ins Land streichen. Dennoch ist CBD Öl schon heutzutage frei im Handel erhältlich, da keine negativen Effekte auf Körper und Geist nachgewiesen werden konnten.

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Wirkung von CBD

Das hauptsächlich im industriell angebauten Hanf vorkommende CBD besitzt keinerlei psychoaktive Wirkung.

Es dockt im Gehirn an Glycinrezeptoren, Vanilloidrezeptoren, CB1-Rezeptoren und 5-HT1A-Rezeptoren an. Nebenbei verstärkt es den Wirkmechanismus von Adenosin und dessen Signalgebung.

Grundsätzlich wird den Cannabinoiden eine antioxidative Wirkung nachgesagt. Freie Radikale werden gebunden, oxidativer Stress wird vermindert.

Durch das Alter oder einen ungesunden Lebensstil hervorgerufene Nervenschäden können durch Einnahme von CBD Öl verringert werden. Als eine der ersten Wirkmechanismen, wurde die Andockung des CBD an CB1-Rezeptoren entdeckt.

Es blockiert somit die Andockung des THC, hemmt die psychoaktive Wirkung und unterdrückt das Hungergefühl. Aus diesem Grund wird CBD Öl auch zur Behandlung übergewichtiger Patienten eingesetzt.

Auch Schizophrenie kann erfolgreich durch CBD behandelt werden. Klinische Studien belegten einen positiven Effekt einer Einnahme auf den Andanamid-Haushalt des Körpers und die damit einhergehende antipsychotische Wirkung.

Eine Schmerzlinderung erzielt das CBD vor allem durch seine Andockung an Vanilloidrezeptoren, welche sich vorwiegend an Nervenenden finden lassen.

Durch das CBD stimuliert, setzt eine schmerzlindernde Wirkung ein. Studien an Mäusen ergaben außerdem, dass neuropathische und entzündliche Schmerzen verringert werden können.

Verstärkt wird dieser Effekt durch die Beeinflussung von Adenosin durch eine Einnahme von CBD. Adenosin hat die Aufgabe, die Ausschüttung und Blockierung von Botenstoffen wie Dopamin oder Noradrenalin in unserem Körper zu steuern.

CBD verstärkt die Signalgebung von Adenosin, wodurch sich eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung einstellen kann.

Anwendungsbereiche von CBD Öl

Wegen seiner zahlreichen positiven Eigenschaften, kann CBD Öl, die durch verschiedene Erkrankungen ausgelösten Beschwerden, lindern. Die Wirksamkeit wird von einigen Anwendern und mittlerweile auch zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt.

1. Gegen Schlaflosigkeit ( hier gehts zum Artikel)

Das Hanfextrakt stellt eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Schlafmittel dar, da es frei von Nebenwirkungen ist. Durch die Inhaltsstoffe des Hanföls wirkt es der Schlaflosigkeit auf natürliche Art und Weise entgegen und kann Müdigkeit fördern. Dieser Effekt wird durch eine Einnahme einer höheren Dosis von CBD erzielt.

Anders als herkömmliche Schlafmittel tritt kein Gewohnheitseffekt auf. Nach Absetzen des natürlichen Heilmittels treten keine Folgebeschwerden auf. Auch der Schlaf gestaltet sich erholsamer und wesentlich entspannter.

2. Rauchentwöhnung

Studien beweisen, dass CBD dazu beitragen kann, mit dem Rauchen aufzuhören. Durch die Einnahme eines mit CBD versetzten Präparats, konnte das Rauchverlangen effektiv unterbunden werden. Obgleich eine Einnahme kein Garant für einen Rauchstop ist, konnte die Behandlung mit CBD in jedem Fall die Menge an gerauchtem Tabak um etwa 35 % senken.

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3. CBD zur Prävention gegen Diabetes

Laut einer an Mäusen durchgeführten Studie, soll CBD gegen Diabetes vorbeugen. Mäuse mit den typischen Risikofaktoren wie Übergewicht und schlechten Essgewohnheiten, erhielten regelmäßig höhere Dosen an CBD.

Während die Vergleichsgruppe zahlreiche Fälle an Diabetes vorwies, blieb die mit CBD behandelte Gruppe an Mäusen vollkommen gesund. Ob sich diese Studie eins zu eins auf den Menschen übertragen lässt, ist jedoch zu bezweifeln.

4. Lindert Beschwerden von Fibromalgie und Morbus Crohn

 

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Da CBD eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung besitzt, wurde es des Öfteren zur Behandlung von Morbus Crohn verwendet. Patienten berichten überwiegend positiv und bestätigten eine allgemeine Besserung ihres Gesundheitszustands. Neben Morbus Crohn, lässt sich auch Fibromalgie erfolgreich mit CBD behandeln.

In einer Studie wurde den Patienten, neben ihrer herkömmlichen Medikamente, mit CBD versetzte Präparate gereicht. Innerhalb kürzester Zeit trat eine erhebliche Verbesserung ein. Die Aussagekraft dieser Studie ist durch die geringe Anzahl an Probanden aber fraglich.

5. Weitere Anwendungsbereiche von CBD Öl

Neben der bisherigen aufgeführten Anwendungsbereiche, lassen sich durch CBD Öl noch viele weitere Erkrankungen behandeln. Bei folgenden Beschwerden kann eine Einnahme förderlich sein:

-Diverse Suchterkrankungen
-Sepsis
-Nervenkrankheiten
-Krebs
-Rheuma
-Hepatitis
-Epilepsie
-Brechreiz und Übelkeit
-Übergewicht und Diabetes
-Arthritis
-Alzheimer

Welche Nebenwirkungen verursacht CBD

Bei angemessener Dosierung und sachgemäßer Anwendung ruft CBD Öl keinerlei oder nur minimale Nebenwirkungen hervor. Natürlich lässt sich vorab nicht bestimmen, wie CBD auf den individuellen Anwender wirkt. Lesen Sie hier mehr über Cannabisöl Nebenwirkungen (CBD Öl)

Durch sehr hohe Dosen an CBD können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Müdigkeit bis hin zur extremen Schläfrigkeit, fehlendes Hungergefühl oder Durchfall auftreten. Schwangeren Frauen und Kindern wird von der Einnahme von CBD Öl grundsätzlich abgeraten.

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