Cannabis Öl gegen Epilepsie bei Kindern 1

Cannabis Öl gegen Epilepsie bei Kindern

aktuelle Studien: Link: https://www.neurologia.com/articulo/2016573/eng

CBD-Öl mit Heilversprechen zu verkaufen ist in Deutschland nicht erlaubt. Es müssen noch mehr wissenschaftliche Studien erstellt werden, bis man dies öffentlich sagen kann/darf, daher sehen Sie diese Information nicht als Heilversprechen an und berücksichtigen Sie,dass die Wirkung/Hilfe eintreten kann, jedoch nicht gesetzlich versprochen werden darf & nicht garantiert ist.

Mit Cannabis kann eine Vielzahl diverser gesundheitlicher Gebrechen behandelt werden.

Eine der bekanntesten Anwendungsfelder ist hierbei die Epilepsie, eine Störung des zentralen Nervensystems.

Im Cannabis befindliche Cannabinoide können starken Anfällen entgegenwirken und die herkömmliche Medikation unterstützen. Vor allem Kinder können durch die Gabe von Cannabis Öl effektive Linderung erfahren.

Dennoch bleibt das Heilkraut trotz etlicher wissenschaftlicher Studien verschrien. Man fürchte sich vor starken Nebenwirkungen, die jedoch nur vom psychoaktiven Cannabinoid THC ausgelöst werden, statt vom Naturheilmittel CBD.

Wie definiert sich Epilepsie

Die Epilepsie ist eine der am häufigsten anzutreffenden chronischen Erkrankungen unseres Gehirns. Sie äußert sich in krankhaften Zuckungen und unkontrollierten Spastiken, den sogenannten epileptischen Anfällen. Allerdings darf ein epileptischer Anfall nicht mit einer Epilepsie verwechselt werden.

Beide Begriffe sind unterschiedlich definiert. So beschreibt ein epileptischer Anfall das spontane Auftreten unkontrollierter Muskelkontraktionen über einen Zeitraum von einigen Sekunden bis Minuten.

Ein einmaliger epileptischer Anfall wird im Fachjargon auch als Gelegenheitsanfall bezeichnet. Einen solchen Anfall erleiden in ihrem Leben zwischen fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Hinter einer Epilepsie hingegen steckt eine ernsthafte, chronische Krankheit, die sich durch ein mehrfaches Auftreten eben dieser epileptischen Anfälle definiert.

Ausgelöst wird ein solcher Anfall zumeist durch optische oder akustische Reizüberflutung, etwa durch grelles, flackerndes Licht. Die Störung des Nervensystems wird meist durch eine vorausgehende Erkrankung, wie beispielsweise Verletzungen des Gehirns, Gehirntumore, Infektionen oder Schlaganfälle, ausgelöst.

In den meisten Fällen ist die Ursache der Epilepsie jedoch unbekannt. Es wird zwischen unterschiedlichen Epilepsien, wie der frontalen Epilepsie oder fokalen Epilepsie, differenziert.

Die meisten Neuerkrankungen werden Kleinkindern und Personen im hohen Alter zugeschrieben. Neben starker Medikamente, die nicht selten mit ebenso starken Nebenwirkungen behaftet sind, können Erfolge alternativ über Ernährungsumstellungen erzielt werden.

Cannabinoide gegen Epilepsie

Die beiden Hauptbestandteile von Hanföl sind die Cannabinoide THC und CBD. Beide Substanzen bedienen sich unterschiedlicher Wirkmechanismen. Während das THC aufgrund seiner psychoaktiven Eigenschaften als alternatives Medikament zur Linderung von Epilepsie bedingter Leiden von den meisten Medizinern weitgehend ausgeschlossen wird, bleibt die Einnahme von CBD ohne Nebenwirkungen und kann somit ausnahmslos empfohlen werden.

Schon vor Jahrzehnten entdeckte man die positive Wirkung des Heilkrauts. So fand Hanföl schon im frühen 19. Jahrhundert in der westlichen Medizin Verwendung. Allerdings verschwand das Cannabis aus dem medizinischen Blickfeld, vermutlich nicht zuletzt wegen des Einflusses der Pharmalobby. Erst zu Beginn des 21. Jahrhundert wurden Forschungen im Bereich der Cannabinoide fortgeführt.

Im Zuge dessen züchtete man erste Sorten mit spezieller Zusammensetzung der Cannabinoide heran. Ziel war es, den Anteil an CBD zur Gewinnung von medizinisch nutzbarem CBD Öl zu maximieren, den Anteil am psychoaktiven THC allerdings zu verringern. Das typische High konnte somit verhindert werden, während Konsumenten von den positiven Eigenschaften des Cannabis Öls profitieren konnten. Diverse Berichte von Konsumenten und Patienten berichten von einer erheblichen Abnahme der epileptischen Anfälle. Grade Kinder können von der sanften Wirkung von CBD Öl profitieren.

Aktuell mangelt es der Wissenschaft jedoch an Langzeitstudien. Allerdings ist Cannabis kein Allheilmittel. Für ein optimales Ergebnis müssen heutzutage CBD Präparate und traditionelle Medikamente in Kombination verwendet werden. Eventuell kann im Laufe der Zeit und damit besserer Erforschung sowie optimalen Züchtungen vollständig von starken Medikamenten abgesehen werden.

Vorteile der natürlichen Behandlung mit Cannabis Öl bei Epilepsie

Nach dem heutigen Stand der Medizin gibt noch kein absolutes Heilmittel gegen Epilepsie. Durch Studien konnte allerdings eine positive Wirkung von CBD auf das Nervensystem festgestellt werden. Antikonvulsive Eigenschaften der Cannabinoide können die Frequenz epileptischer Anfälle verringern und diese abschwächen.

Es gibt etliche Vorteile, die für eine Behandlung mit Cannabis sprechen. Einerseits ist CBD eine vollkommen natürliche Substanz mit vernachlässigbaren Nebenwirkungen. Es unterstützt die Therapie mit herkömmlichen Medikamenten und kann deren Nebenwirkungen mindern.

Cannabinoide können industriell angebaut werden. Zudem stärkt die Einnahme von Hanföl das körpereigene Endocannabinoid-System. Die körpereigene Immunabwehr wird gestärkt. Krankheiten und weitere durch die Epilepsie induzierte Leiden können so gelindert werden.

Potentiell auftretende Nebenwirkungen von CBD Öl

Natürlich kann es durch die Einnahme von Hanföl auch zu diversen Nebenwirkungen kommen. Folgende unerwünschte Wirkungen können dabei auftreten:

-Starke Müdigkeit
-Trockener Mund
-Niedriger Blutdruck

Da jeder Patient individuell ist, wirkt CBD in jedem Fall anders. Über die eigene Verträglichkeit lässt sich letztlich nur über den Selbsttest eine Klarheit erlangen.

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Studien über das Dravet-Syndrom und Lennox-Gastraut-Syndrom

Erste Durchbrüche in der Politik wurden durch eine Zulassung der Studie mit dem CBD Präparat Epidiolex vom Hersteller GE Pharmaceuticals erzielt.

Durch eine Doppelblindstudie konnte die Wirkung von CBD-haltigen Medikamenten bei am Lennox-Gastraut-Syndrom und Dravet-Syndrom erkrankten Kindern und Erwachsenen bewiesen werden. Die Probanden der Studie waren zwischen 2 und 26 Jahre alt.

Das Durchschnittsalter betrug 11 Jahre. Bei allen Probanden verliefen vorherige Therapien mit herkömmlichen Medikamenten erfolglos. Im Durchschnitt nahm die Anzahl an epileptischen Anfällen um ganze 54 % ab. Atonische Anfälle konnten um bis zu 40 % verringert werden.

Aktuell finden zahlreiche weitere Studien bezüglich der Tauglichkeit von mit CBD angereicherten Präparaten statt. Durch die bisher stattgefundenen Studien konnte allerdings schon bewiesen werden, dass epileptische Anfälle nicht nur deutlich seltener auftraten, auch die Intensität der unkontrollierbaren Muskelkontraktionen nahm signifikant ab. Damit das CBD Öl jedoch in der Medizin als vollwertiges Medikament gegen Epilepsie anerkannt wird, bedarf es noch weiterer Studien.

Leider wird die Erforschung von Cannabis durch die strenge Reglementierung vieler Länder ausgebremst. Allerdings überzeugen bisherige Studien und weitere positive Aspekte, wie günstige Herstellungskosten, gute Biokompatibilität und die fast völlig Abstinenz von Nebenwirkungen, sodass CBD in nicht allzu ferner Zukunft stark an medizinischer Bedeutung gewinnen wird.

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Lesen Sie hier einen Artikel der Ärztezeitung über Cannabis und Epilepsie bei Kindern

 

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen:

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung und sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Verhütung von Krankheiten gedacht. Sie ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information oder Produkte ergeben. Die abgebildeten CBD-Produkte und Mikronährstoffe werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, stellen keinesfalls einen Ersatz für irgendein verschriebenes Medikament dar und dürfen bei Schwangerschaft oder Stillen nicht angewendet werden. Alle Texte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden.

CBD gegen ADS und ADHS? 2

CBD gegen ADS und ADHS?

Mit Cannabidiol natürlich stark gegen ADHS und ADS

CBD gegen ADS und ADHS? 3

CBD-Öl mit Heilversprechen zu verkaufen ist in Deutschland nicht erlaubt. Es müssen noch mehr wissenschaftliche Studien erstellt werden, bis man dies öffentlich sagen kann/darf, daher sehen Sie diese Information nicht als Heilversprechen an und berücksichtigen Sie,dass die Wirkung/Hilfe eintreten kann, jedoch nicht gesetzlich versprochen werden darf & nicht garantiert ist.

CBD Öl bei ADS/ADHS?

Die einen sind eher verträumt und versinken gern in Gedanken, während die Welt an ihnen vorüber rauscht. Die anderen strotzen indes nur so vor Energie und können kaum still halten. Eines haben jedoch alle gemeinsam, die unter der Aufmerksamkeits-Defizitstörung ADH oder der durch Hyperaktivität erweiterten Form ADHS leiden:

Die Suche nach einer Therapiemethode ohne Nebenwirkungen.

Was stellt ein Problem dar für Betroffene?

Sowohl ADS als auch ADHS stellen neurologische Erkrankungen dar. Betroffene verfügen nicht über die Fähigkeit, überschüssige Informationen auszublenden und nur das für den Moment Relevante aus ihrer Umgebung aufzunehmen.

Über kurz oder lang kommt es daher zu Reizüberflutung, mit der die einen durch Rückzug aus der überfrachteten Wahrnehmung, die anderen hingegen mit Hyperaktivität reagieren.

Da sowohl Unaufmerksamkeit als auch Unruhe von den meisten ihrer Mitmenschen als störende Eigenschaften empfunden werden, bleiben den Betroffenen in der Folge von der Schule über die Ausbildung bis in den Arbeitsalltag und auch im Privaten zahlreiche Türen verschlossen.

 

Ausgelöst werden ADH und ADHS durch ein hormonelles Ungleichgewicht im Gehirn: Das Stresshormon Cortisol wird in zu großen Mengen ausgeschüttet, wohingegen das Glückshormon Dopamin in zu geringen Mengen vorhanden ist.

Um ihren Alltag mit mehr Fokus und weniger Stress meistern zu können, nehmen viele Betroffene daher verschreibungspflichtige Medikamente wie Ritalin, die diese Werte ins Gleichgewicht bringen sollen.

Die Einnahme dieser Medikamente geht allerdings allzu häufig mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen einher, die von mangelndem Appetit bis hin zu ausgeprägten Schlafstörungen reichen können. So leidet die Lebensqualität der Betroffenen oftmals unter der Therapie fast ebenso stark wie unter den eigentlichen Symptomen der Erkrankung.

 

CBD-Öl kann hier Abhilfe schaffen: Wie auch die Medikamente soll es ausgleichend auf den Hormonhaushalt der Betroffenen wirken und so die Symptome lindern – Nebenwirkungen sind dabei aber im Gegensatz zu den herkömmlichen Arzneimitteln nahezu keine bekannt.

 

Cannabis gegen ADHS – wie funktioniert die Selbstbehandlung mit Cannabidiol?

Cannabis und seine Wirkstoffe sind als Mittel zur Behandlung neurologischer Erkrankungen wie ADS und ADHS längst kein Geheimtipp mehr. Zahlreiche Betroffene schwören auf die schlaffördernde, entspannende und konzentrationsfördernde Wirkung, und selbst bei Stimmungsschwankungen soll Cannabis Abhilfe schaffen können.

 

Der Konsum von Cannabis ist in Deutschland allerdings auch zu therapeutischen Zwecken nicht gestattet – es sei denn, es wurde eine der seltenen Ausnahmegenehmigungen erteilt. Da diese Form der Behandlung jedoch von Seiten der Krankenkassen bislang kaum unterstützt wird, fallen dabei schnell hohe Eigenbeteiligungen für die Patienten an.

Wer die herkömmlichen Medikamente gegen ADHS nicht verträgt und stattdessen zu Cannabis greift, macht sich daher entweder strafbar oder muss die eigenständige Finanzierung seiner Behandlung als zusätzliche Belastung in Kauf nehmen.

 

Die Selbsttherapie mit dem aus Hanf gewonnenen Wirkstoff Cannabidiol umgeht diese Problematik: Da der stark psychoaktive Wirkstoff THC während des Produktionsprozesses entfernt wurde, wirkt CBD-Öl zwar noch minimal psychoaktiv, doch es überwiegend die entkrampfende Wirkung.

Bis zum High berauschen kann sich an CBD-Öl niemand – dafür ist der Wirkstoff im Hanföl zu gering dosiert. Infolgedessen fällt es auch hierzulande nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. CBD-Öl ist leicht und preiswert erhältlich und kann daher im Fall von ADHS als gänzlich legales Mittel im Kampf gegen den fehlenden Fokus und die innere Unruhe eingesetzt werden.

Hinzu kommt, dass das Öl in verschiedensten Darreichungsformen eingenommen werden kann: Wer es nicht pur oder in Form einer Kapsel zu sich nehmen möchte, kann es auch ganz einfach dem Essen beimischen.

 

Die Einnahme von Cannabidiol sollte allerdings erst nach gründlicher Recherche beginnen. Werden Kinder damit behandelt, kann sich auch das Gespräch mit dem betreuenden Facharzt und einem Apotheker als hilfreich erweisen.

CBD-Öl als dritte Säule eines effektiven Therapie-Konzepts

Typischerweise werden ADS und ADHS mit einer Kombination aus psychotherapeutischer Begleitung und Medikamenten behandelt. Im Kontext einer spezialisierten psychotherapeutischen Behandlung entwickeln die Betroffenen dabei individuelle Verhaltensstrategien, um ihren Fokus im Alltag so lange und sicher wie möglich erhalten zu können.

Die medikamentöse Behandlung soll dies insofern unterstützen indem sie die Symptome von vornherein abschwächt. Das Ziel ist es, dass die Patienten so wenig von den Symptomen spüren wie möglich – und all das, was die Medikamente nicht unterbinden können, das lernen sie durch die Verhaltenstherapie zu zähmen.

 

Da jedoch Medikamente wie Ritalin stark stimulierend wirken, fühlen sich viele Patienten im Alltag bis zum Zerreißen angespannt.

Hier kann Cannabidiol das Therapiekonzept sinnvoll unterstützen, indem es dem stimulierenden Effekt der Medikamente seine entspannende, beruhigende Wirkung entgegen setzt. In der Kombination schärfen so die Medikamente die Konzentration, während CBD-Öl die auf Dauer zermürbenden Nebenwirkungen ausgleicht.

 

So wirkt CBD gegen die Symptome von ADS und ADHS

Umfassende klinische Studien, die die Auswirkungen der Cannabis-Wirkstoffe auf die Symptome von ADS und ADHS im Einzelnen benennen und belegen können, existieren bisher leider noch nicht. Die Berichte zahlreicher Betroffene zeigen jedoch deutlich, wie positiv diese die Wirkung von Cannabis auf ihre Symptome erleben. So wurden etw

In 25% der dabei untersuchten 401 einzelnen Beiträge schilderten die User ihre Erfahrungen als positiv:1 Cannabis, so erklärten sie, helfe ihnen dabei, sich zu konzentrieren und insgesamt deutlich ruhiger zu werden. Zu diesem Ergebnis kamen auch bereits andere Studien: ADHS-Patienten berichten, durch die Anwendung von Cannabis-Wirkstoffen ihre Hyperaktivität besonders effektiv verringern zu können. Manche empfinden den Effekt sogar als so stark, dass sie sich mehr auf Cannabidiol als auf ihre Medikamente verlassen, um ihren Alltag zu bestreiten.

CBD Öl soll gut gegen ADHS wirken und die Hyperaktivität einschränken – diesen Eindruck haben wir gewonnen. Auch bei Heranwachsenden gab es Untersuchungen, wie sich Einnahme auf die Symptome auswirken soll. Sie zeigten sich weniger desorientiert und weniger hyperaktiv. Auch die Konzentrationsschwäche nahm ab.

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THC VS CBD – Welches sollten Sie verwenden?

Empfehlungen zur Verwendung von CBD und THC

Bei der Hanf-Pflanze handelt es sich um einen komplexen Organismus, der sich aus hunderten chemischen Verbindungen zusammensetzt. Im menschlichen Körper wirken Letztere sehr unterschiedlich, was sie für die Wissenschaft zu äußerst interessanten Forschungsobjekten macht. Eine besondere Rolle nehmen dabei die Substanzen CBD und THC ein.

CBD

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol und stellt eines von mehr als 113 Cannabinoiden dar, welche in Cannabis enthalten sind. Es vermag mit den im menschlichen Körper vorhandenen Cannabinoid Rezeptoren CB-1 und CB-2 zu reagieren und beeinflusst damit das Nervensystem. Eine berauschende oder psychoaktive Wirkung besitzt es nicht.

THC

Tetrahydrocannabinol, abgekürzt THC, ist ebenfalls eine von 113 organischen Verbindungen in der Cannabis-Pflanze. Es handelt sich um das am meisten erforschte Cannabinoid. Wie auch das CBD bindet es an die Cannabinoid Rezeptoren an, die sich auf der Oberfläche der Neuronen befinden.

Um nachvollziehen zu können, wie die Cannabinoide CBD und THC wirken, bedarf es des Verständnisses über das Endocannabinoid-System.

Das Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein Teil des Nervensystems, das von Cannabinoiden aktiviert wird. Charakterisiert wird es durch zwei Zellrezeptoren, die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren. Letztere kann man sich als eine Art Schloss vorstellen, für welches es einen Satz von passenden Schlüsseln gibt, sogenannte Agonisten. Dockt ein Agonist an einen Zellrezeptor an, wird ein Signal weitergeleitet und der Zelle eine Anweisung gegeben. Als Agonisten fungieren in großer Zahl vorliegende natürliche chemische Botenstoffe, Cannabinoide genannt. Unterscheiden lassen sich Cannabinoide, die vom Körper produziert werden (endogene Cannabinoide), von solchen, welche dem Körper über die Nahrung, Schleimhäute oder Lungen zugeführt werden (exogene Cannabinoide). Zu letzterer Gruppe gehören CBD und THC.

Endogene (körpereigene) Cannabinoide besetzen Cannabinoid-Rezeptoren und regulieren dadurch Grundfunktionen im Körper wie beispielsweise Appetit, Stimmung, Schlaf und Schmerz. Exogene (körperfremde) Cannabinoide interagieren mit dem Endocannabinoid-System und erzeugen dabei physische und psychologische Effekte im Körper. Die Zufuhr von exogenen Cannabinoiden aktiviert das ECS in einem Maß, welches dazu führt, dass das ECS stärker als normal arbeitet.

Wozu dienen die Cannabinoid-Rezeptoren?

CB1-Rezeptoren

CB1-Rezeptoren finden sich zwar im gesamten menschlichen Körper, doch sind sie hauptsächlich in Teilen des zentralen Nervensystems wie dem Kleinhirn, Mittelhirn und Hippocampus anzutreffen. Darüber hinaus sind sie im peripheren Nervensystem wie beispielsweise dem Darm, sowie in der Lunge, Niere, Leber und in den Knochen lokalisiert. Werden die CB1-Rezeptoren durch einen Botenstoff bzw. Cannabionid besetzt, wirkt sich dies also vor allem auf das Gehirn aus. Sowohl körpereigene, als auch körperfremde Cannabinoide beeinflussen maßgeblich die Schmerzhemmung.

Docken sie an CB1-Rezeptoren an, werden Prozesse in Gang gesetzt, welche zu einer Linderung des Schmerzes führen. Bekannt ist außerdem, dass es durch die Bindung an CB1-Rezeptoren zu größerem Appetit, verminderten Entzugssymptomatiken sowie Angstminderung kommt. Nach aktuellem Forschungsstand geht eine CD1-Dominanz mit einer verstärkten Stress-Wahrnehmung, Paranoia, verringerten Neigung zu Übelkeit und Schmerzen sowie einer verbesserten Immunüberwachung einher.

CB2-Rezeptoren

CB2-Rezeptoren lassen sich vorwiegend auf Zellen des Immunsystems sowie auf knochenwachstumssteuernden Zellen finden. In geringerer Dichte sind sie im Nervensystem, Darm, in der Leber und Muskulatur enthalten. Zwar sind sie noch wenig erforscht, doch liegt der Schluss nahe, dass CB2-Rezeptoren eine wichtige Rolle bei der Regulation des Immunsystems spielen. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass mit der Aktivierung von CB2-Rezeptoren der Krankheitsverlauf von Alzheimer positiv beeinflusst werden kann.

Cannabinoide lösen Reaktionen im Körper auscbd-vs-thc

Es lässt sich festhalten, dass Cannabinoide, also sowohl im Körper produzierte als auch von Außen aufgenomme Botenstoffe, mit den Zellrezeptoren CB1 und CB2 interagieren, wodurch bestimmte Folgereaktionen ausgelöst werden, welche wiederum beispielsweise zu einem verringertem Schmerzempfinden, verstärktem Appetit oder Angstlosigkeit führen.

Welches Cannabinoid sollten Sie verwenden?

THC

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Cannabinoid THC sowohl CB1-Rezeptoren als auch C2-Rezeptoren besetzt. Es aktiviert diese auf identische Weise wie ein endogenes Cannabinoid. Die Wirkung von THC ist psychologisch, beschränkt sich aber nicht nur auf einen Rauschzustand. So ist belegt, dass diese chemische Verbindung den Appetit steigert, Schmerzen lindert, den Augeninnendruck und die Blutviskosität senkt, sowie bei Astma, Übelkeit und chronischen Schmerzen hilft. Des Weiteren wird vermutet, dass THC bei der Behandlung von Krebs wirksam ist. Wird es dem Körper gemeinsam mit CBD zugeführt, ist sogar eine symbiotische Wirkung feststellbar.

CBD

Laut aktuellsten Forschungserkenntnissen besetzt das Cannabinoid CBD nicht irgendwelche Zellrezeptoren, sondern hemmt das Enzym FAAH, und trägt dadurch zu einem verlangsamten Abbau von Anandamid bei, einem der wahrscheinlich wichtigsten endogenen Cannabionide. Folglich baut CBD Anandamid im Gehirn auf. Zwar befindet sich die Wissenschaft hinsichtlich der Erkenntniss zu einer medizinischen Nutzung von CBD noch am Anfang, doch lassen Untersuchungen darauf schließen, dass CBD physiologisch wirksam ist.

Es ist belegt, dass dieses exogene Cannabinoid bei schweren Erkrankungen hilft. So trägt es dazu bei, dass das Tumorwachstum gehemmt wird, Entzündungen und Übelkeit reduziert oder verhindert werden. Ebenfalls hat es einen positiven Einfluss auf Epilepsie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetis, rheumatoider Arthritis, und wirkt als schmerzstillendes Mittel bei Muskelkrämpfen oder neuropathischen Schmerzen.

Unterschied zwischen THC und CBD

Wichtig ist zu bedenken, dass THC das Verhalten eines Menschen beeinflussen kann. Indem es Cannabinoid Rezeptoren im Gehirn besetzt, ist es in der Lage, bestimmte Gefühle und Stimmungen zu erzeugen. So berichten Konsumenten beispielsweise von einer lethargischen Stimmung oder regelrechten Fressatacken. Nebenwirkungen von THC können in Form von vermindertem Appetit, Schlafstörungen, Übelkeit, Herzrasen, Angstzuständen sowie Psychosen auftreten.

Bei dem Konsum von CBD sind Nebenwirkungen – wenn überhaupt – nur in geringer Form zu befürchten. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. Es ist nicht im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt und darf vollkommen legal konsumiert werden. Zwar wird angenommen, dass CBD auch allein wirkt, doch scheint ein gemeinsamer Konsum von CBD und THC besonders effektiv bei der Behandlung mancher Leiden zu sein.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen:

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