Ist CBD beim Drogentest nachweisbar?
CBD Drogentest

Ist CBD beim Drogentest nachweisbar?

Fakten

  1. CBD und seine Abbauprodukte sind im menschlichen Blut und im Urin generell nachweisbar.
  2. Gängige Drogentest suchen jedoch nicht nach CBD und fallen deswegen nicht positiv aus.
  3. Produkte aus anderen Ländern können einen höheren THC-Gehalt haben und zu einem positiven Testergebnis führen.

Es stammt aus der Cannabispflanze – allein dieser Umstand verunsichert so manchen Konsumenten von Cannabidiol (CBD). Denn gerade im Straßenverkehr, aber auch in manchen Berufen begegnen uns Drogentests, die bei einem positiven Ergebnis unangenehme Folgen haben können. Gilt das auch für CBD? Ist Cannabidiol im Drogentest nachweisbar? Und was gilt zu beachten? Die Antworten auf diese Fragen haben die folgenden Zeilen.

CBD ist im Körper nachweisbar

Die wichtigste Frage ist, ob CBD im Blut oder Urin auffindbar ist. Die Antwort ist hier ganz klar: Ja! Nicht nur Cannabidiol, sondern auch seine Abbauprodukte (7-carboxy-CBD, 7-hydroxy-CBD und 6-hydroxy-CBD) können im Blut nachgewiesen werden. Wer CBD konsumiert, baut einen CBD-Blutspiegel auf, wie Studien bereits nachgewiesen haben.

Der Maximalspiegel ist nach rund vier bis fünf Stunden erreicht. Zudem haben Forscher herausgefunden, dass CBD eine relativ lange Haltwertzeit hat und es Tagen vergehen müssen, bis der Stoff nicht mehr nachweisbar ist. Erst nach Ablauf einer Woche ist CBD nicht mehr feststellbar.

Auch im Urin kann Cannabidiol nach dem Konsum nachgewiesen werden, denn die Abbauprodukte lassen sich auch in den Ausscheidungen finden.

Legalität: Auf CBD wird nicht untersucht

Nun fragt sich so mancher, ob der Konsum von CBD bei einem Drogentest dann zu Schwierigkeiten führen kann, wenn es in Blut und Urin zu finden ist. Hier lautet die klare Antwort: Nein. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. CBD gilt als legal in Nahrungsergänzungsmitteln
  2. Auf CBD wird beim Drogentest nicht untersucht

Das bedeutet, dass der Konsum von reinem CBD bei einem Drogenschnelltest der Polizei (in der Regel ist das ein Urin-Test) gar nicht angezeigt wird. Cannabidiol fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, da es nicht psychoaktiv (also berauschend) wirkt. Es gilt im Straßenverkehr als legal und kann daher bedenkenlos konsumiert werden. Das gilt auch für Berufsgruppen, die wegen Arbeitsvorschriften regelmäßig einen Drogentest absolvieren müssen.

Achtung: In Kombination mit THC kann es Probleme geben

Die Suche bei einem Drogentest gilt einem anderen Bestandteil der Hanfpflanze – dem THC – oder besser gesagt seinem Abbauprodukt THC-COOH und anderen illegalen Stoffen. In Deutschland sind CBD-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel legal, wenn sie aus Hanfsorten gewonnen wurden, die einen THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent aufweisen.

Das bedeutet aber, dass manche CBD-Produkte (Öle und Kapseln) nicht frei von dem gesuchten Stoff THC sind. Dieses Cannabinoid wirkt im Gegensatz zu CBD berauschend und fällt ab bestimmten Grenzwerten unter das Betäubungsmittelgesetz.

Bei frei verkäuflichen CBD-Ölen von seriösen Anbietern muss sich jedoch niemand Sorgen machen. Sind die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten, würde es unnatürlich hohe Dosen eines solchen CBD-Produkts benötigen, um den gesetzlichen THC-Grenzwert (1,0 mg/ml) überhaupt zu erreichen.

Bei der Auswahl des richtigen CBD-Produkts sollten Autofahrer und so manche Berufsgruppen daher sorgfältig vorgehen. Niedrige Preise und wohlklingende Versprechen sind ein Anzeichen für Unseriosität. Laboruntersuchungen und Zertifikate hingegen weisen auf eine gute Qualität und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen hin.

Bei Produkten aus anderen Ländern sollte genau auf den THC-Gehalt geachtet werden. Beispielsweise in der Schweiz liegt der Grenzwert deutlich höher – mit 1 Prozent THC. Diese Produkte enthalten mehr von dem berauschenden Stoff.

Ablauf einer Verkehrskontrolle

Wer in eine Verkehrskontrolle gerät, braucht also insgesamt nicht nervös zu werden. Denn generell gilt die Suche nach den fünf gängigen, illegalen Drogen:

  • THC
  • Amphetaminen
  • Meth-Amphetaminen
  • Kokain
  • Opiaten

Liegt ein Verdacht vor, dass illegale Substanzen konsumiert wurden, überprüfen Beamte zunächst in einer Erst-Untersuchung den Zustand des Fahrers. Die Pupillen werden ausgeleuchtet und Koordinationstests (das berühmte Laufen auf einer Linie beispielsweise) werden vorgenommen. Wenn sich der Verdacht auf Drogenkonsum verhärtet, wird um eine (freiwillige) Urinprobe gebeten. Erst später kommt ein Bluttest ins Spiel.

Tipps für den Umgang während einer Kontrolle

Wer CBD konsumiert, hat weder die charakteristischen roten Augen noch die erweiterten Pupillen, an denen die Polizisten den Verdacht erhärten. Daher wird bei CBD-Konsum durch Nahrungsergänzungsmittel meist gar nicht erst weiter kontrolliert. Wer jedoch sichergehen will, sollte sich genau an die vom Hersteller vorgegebenen Dosierungen halten

Beim Konsum von CBD-Blüten ist nicht immer abschätzbar, wie viel THC gleichzeitig mit aufgenommen wird. Hier sollte sich unbedingt an die Dosierungsempfehlung gehalten werden.

Zusammenfassung

CBD ist zwar im menschlichen Organismus nachweisbar, doch bei einem Drogentest wird nicht auf Cannabidiol getestet, sondern auf andere Substanzen. Manche CBD-Produkte enthalten auch geringe Mengen von THC, die jedoch in extrem hohen Dosen konsumiert werden müssen, um durch sie ein positives Testergebnis erzielen zu können. Dennoch ist es wichtig, beim Kauf von CBD-Produkten auf die Inhaltsstoffe, Einhaltung deren Grenzwerte für Deutschland und die Seriosität des Anbieters zu achten!

Quellen und weiterführende Links

Artikelbild: Brailean / Bigstock.com

Florian Aprilia

Hi, ich bin Florian Aprilia, auf Grund der Erkrankung meines Vaters machte ich mich auf die Suche nach einem Nahrungsergänzungsmittel, das Lebensqualität schenkt. Sofort wurde ich auf CBD aufmerksam und begann mit einer intensiven Recherche & entschied mich nicht nur meinem Vater mehr Lebensqualität zu schenken, sondern auch noch vielen anderen. Mein Ziel ist es für jeden das hochwertigste Öl preiswert verfügbar zu machen.

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