CBD und seine entzündungshemmende Wirkung
CBD entzündungshemmend

CBD und seine entzündungshemmende Wirkung

Fakten

  • Es gibt über 100 weitere Cannabinoide, außer THC und CBD in der Hanfpflanze.
  • Cannabinoide wurden auch bei Adipositas (Übergewicht) eingesetzt, mittlerweile wurde das Medikament aber wieder aus dem Verkehr genommen.
  • Coca-Cola überlegt, ein Getränk mit CBD auf den Markt zu bringen. Ebenfalls gibt es schon Lebensmittel, die mit CBD aufgewertet werden.

CBD (Cannabidiol) ist der Hauptwirkstoff von Hanf, aber auch eines von vielen weiteren Cannabinoiden. Es gibt über 100 verschiedene Phytocannabinoide (pflanzliche Cannabinoide) in der Cannabispflanze. CBD ist eine legale Substanz und auf dem freien Markt erhältlich, es wird vorrangig als Öl angeboten. CBD, anders als THC (Tetrahydrocannabinol), löst keine Rauschzustände aus und hat nur einen sehr geringen THC-Wert. Es gibt bereits einige Forschungen zu dem Thema CBD, die ergaben, dass dieses Cannabinoid eine stark entzündungshemmende Wirkung hat und daher auch schon erfolgreich in der Medizin verwendet wurde und wird.

CBD wird bei einer Vielzahl an Beschwerden und Krankheiten eingesetzt, wir möchten Sie lediglich darüber informieren, halten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, Sie erhalten von uns keine Garantie.

  • MS (Multiple Sklerose): eine Erkrankung des zentralen Nervensystems
  • Depressionen: eine psychische Erkrankung (negativer Gemütszustand)
  • Schlafstörungen: u. a. körperliche Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten
  • Angstzustände: bis hin zu ausgeprägten Phobien, wie die Angst vor Dunkelheit (Achluophobie)
  • Epilepsie: Krampfzustände (alter Begriff „Fallsucht“)
  • Schizophrenie: eine psychische Erkrankung, tritt zwischen 16 und 30 Jahren auf
  • Migräne: sehr starke, einseitige Kopfschmerzen mit Augenflimmern und Tremor
  • Arthrose: starke Gelenkabnutzung, eine degenerative Krankheit
  • Parkinson: langsam fortschreitender Verlust von Nervengewebe (ein Symptom ist zum Beispiel Zittern am Körper)

Die Darreichungsform von CBD-Produkten reicht von Ölen über Salben und Kapseln bis hin zu Tropfen. Diese Pharmazeutika sind auf dem Markt frei verkäuflich. Allerdings gelten sie in Deutschland nicht als Medikament, sondern nur als Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, bevor man mit der Medikation beginnt. Es kann unter Umständen zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Auch an die Dosierungsempfehlung sollte sich gehalten werden.

Der chemische Aufbau von CBD

CBD ist, wie alle Cannabinoide, eine in Pflanzen vorkommende Säure. Die chemische Formel dafür lautet C21H30O2. Synthetisiert wurde Cannabidiol erstmals von Raphael Mechoulam, ein israelischer Hochschullehrer für pharmazeutische Chemie. Er gilt als Urvater der Erforschung von medizinischem Hanf. CBD oxidiert bei langer Lagerung an Luft zu Cannabinol (CBN). Ein weiteres Cannabinoid der Hanfpflanze, welches psychoaktive Stoffe enthält und nur in kleinsten Mengen in Cannabis vorkommt.

Die entzündungshemmende Wirkung von CBD

Bei den Untersuchungen von Cannabinoiden haben Forscher auch das Endocannabinoid-System in unseren Körpern entdeckt. Dieses System ist Teil unseres Nervensystems und umfasst zwei Rezeptoren, genannt Cannabinoid Rezeptoren CB1 und CB2. Der CB1 Rezeptor befindet sich in den Nervenzellen, vorrangig im Gehirn. CB2 ist in den Zellen des Immunsystems zu finden. Unser Körper kann also cannabinoide Botenstoffe verstoffwechseln und somit Prozesse in unserem Körper auslösen, die dabei helfen Krankheiten zu lindern oder sogar zu heilen.

Weitreichende Untersuchungen dazu wurden bis jetzt noch nicht durchgeführt, aber sie können auf einem großen Gebiet der Humanmedizin eingesetzt werden. Bislang wurde die Wirksamkeit bei Epilepsie und Multiple Sklerose bestätigt. Bei sehr jungen Kindern wurde CBD bereits unterstützend bei Epilepsie angewandt, um Anfälle zu unterdrücken. Auch bei Migräne und Arthrose wirkt CBD-Öl schmerzstillend. Bei der Autoimmunerkrankung MS kommt es im Körper zu Entzündungsprozessen, daher kann dort Cannabidiol erfolgreich angewendet werden.

Bei Rauchentwöhnung kann es begleitend genommen werden, in Studien wurde aufgezeigt, dass die Entwöhnungsrate 40 % höher ist mit CBD als ohne. Auch ist nachgewiesen, dass CBD die Bildung einiger Krebstumore hemmt. In der Krebsforschung wird es bereits breit gefächert eingesetzt. Auch gegen Übelkeit bei Chemotherapien kann es helfen. Beachtet werden sollte, die Verstärkung des Adenosins, welches oft Bestandteil von Narkotika ist. Adenosin verhindert die Weitergabe von belebenden Stoffen im Körper und wirkt stark schlaffördernd.

CBD besitzt außerdem Zell schützende Eigenschaften und fängt freie Radikale ein. Dies ist auch der Grund, warum CBD in Tagescremes und Kosmetika enthalten ist. Laut einigen Herstellern sind diese Cremes wahre Jungbrunnen, nachgewiesen wurde dies bislang aber nicht. Auch das Salben gegen Akne helfen sollen, ist noch nicht belegt, aber aufgrund der antibakteriellen Wirkung wird zumindest das Entzünden der Haut gemindert.

Einige Cannabinoid-Präparate können unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, daher sollte sich vorab intensiv informiert werden.

CBD-Erzeugnisse – Vollspektrum und Isolat im Vergleich

Wie erwähnt sollte beim Kauf auf die Qualität der CBD-Produkte geachtet werden. Es gibt unterschiedliche Herstellungsverfahren, die sich auch auf den Preis auswirken. Die Unterschiede zwischen Vollspektrum-Extrakten und CBD-Isolaten ist nachstehend aufgelistet.

VergleichVollspektrumIsolat
Kostenteurergünstiger
Konzentrationstarkniedrig
Gesundheitsvorzügeeffektivbegrenzt
Geschmackin Rohform leichter Geschmackkeinen
Nebenwirkungso gut wie keineso gut wie keine
Entourage – Effektjanein
THC-Gehaltkönnte enthalten seinunwahrscheinlich

Wer schon geringe Mengen THC vermeiden will oder muss, sollte sich immer für das Isolat entscheiden. Wie der Name sagt, wird hier das reine CBD extrahiert und abgefüllt. Dadurch ist es in der Produktion einfach den genauen Gehalt an CBD einzuhalten und auch nachzuweisen. Das Vollspektrum hingegen enthält eine Vielzahl an Wirkstoffen. Der Gehalt an CBD ist nicht zu 100 % zuzuordnen, da das Verfahren sehr umfangreich ist. Eine ganzheitliche Therapie ist mit einem solchen Produkt mit Sicherheit gewährleistet, auch wenn der Preis etwas höher ist.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Inhaltsstoffe ausgiebig beschrieben sind und alle Stoffe prozentual angegeben sind.

Die Produktpalette von CBD-Präparaten ist mittlerweile sehr umfangreich, aber Öle sind bislang die meistverkauften CBD-Präparate. Der Vorteil von Ölen ist, dass es in Getränken oder pur genommen werden kann. Auf den Handrücken zum Beispiel tropfen und einnehmen. Metalllöffel sollten grundsätzlich bei pflanzlichen Wirkstoffen vermieden werden, da es die Möglichkeit einer chemischen Reaktion geben kann. Daher lieber Holz- oder Plastiklöffel verwenden. Die Flaschen, in denen es üblicherweise angeboten wird, unbedingt dunkel und trocken lagern. Es muss nicht in den Kühlschrank gestellt werden, die Haltbarkeit wird nicht beeinträchtigt, wenn es im Schrank oder in der Speisekammer steht. Das Öl ist in der Regel zwischen 14 und 24 Monaten haltbar. Es können Kuren, die mehrere Wochen lang gehen unterstützend gemacht werden oder es kann zur täglichen Ernährung dazu genommen werden.

Weitere Darreichungsformen, die CBD enthalten:

  • Liquids: werden wie E-Zigaretten verdampft
  • Kapseln: Softkapseln, die sich im Magen auflösen
  • Salben: für äußere Anwendungen, auch in Kosmetika
  • Gemische mit Kokosöl: zum unter die Zunge tröpfeln
  • Blüten: aus CBD-Nutzhanf (eine Hanfsorte die einen sehr geringen THC-Gehalt aufweist)
  • Kristalle: sehen aus wie grobes Salz, zum Verzehr gedacht
  • Kaugummi: Wirkstoff wird durch die Mundschleimhaut aufgenommen

Durch Ausprobieren oder Recherchieren, kann das richtige Erzeugnis für sich selbst gefunden werden. Die Wirkweise von diesen o. g. Fabrikaten ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Auch hier gibt es ausreichend Informationen im Internet inklusive Testergebnisse und Kundenrezensionen.

Was ist der Entourage-Effekt?

Zu vergleichen ist dieser Effekt mit einem Zusammenspiel von mehreren Komponenten. Diese Verbindungen unterstützen sich gegenseitig, dies kommt dem Körper zugute. Wer sich also für ein Vollspektrum-CBD-Produkt entscheidet, hat seinem Körper damit einen Vorteil verschafft. Natürlich sind Isolate ebenfalls vielversprechend, wenn es um das reine CBD-Extrakt geht und dessen Eigenschaften hervorgehoben werden sollen. Letztendlich muss von Fall zu Fall entschieden werden, womit man seinem Körper versorgt. Jeder Mensch verträgt diese Heilmittel auch anders, dies sollte immer mit bedacht werden.

Nebenwirkungen von CBD

In wenigen kontrollierten Studien wurden Nebenwirkung von CBD erforscht. Die Mediziner gehen davon aus, dass kaum mit Nebenwirkungen gerechnet werden muss, da CBD-Produkte nur einen maximalen THC-Gehalt von unter 0,2 % haben dürfen und somit keinen rauschähnlichen Zustand auslösen. Auch wenn der Rauschzustand allgemein als gewollt zu sehen ist, gehört er dennoch zu den Nebenwirkungen.

Die Beeinträchtigung von Menschen im Alltag nach Einnahme von CBD wurde nicht nachgewiesen. Das Bedienen von Maschinen zum Beispiel oder Autofahren ist jederzeit möglich. Dennoch sollte der Hausarzt über die Einnahme informiert werden, da es zu Wechselwirkungen mit anderen Pharmaka kommen kann. CBD kann andere Medikamente beeinflussen, in dem es dazu beiträgt, die Verstoffwechselung zu verlangsamen und zu verstärken. Dieses Risiko muss unbedingt vorab besprochen werden.

Da CBD über die Leber abgebaut wird, sollte vorab die bereits bestehende Medikation mit dem Hausarzt abgestimmt werden, da das Organ sonst überlastet werden könnte.

Autoimmunerkrankungen und CBD

Aufgrund der stark anti-entzündlichen Wirkung von CBD ist dieses Präparat begleitend in der Symptombekämpfung hervorragend geeignet. Bei diesen Erkrankungen greift das eigene Autoimmunsystem den eigenen Körper an und die Entzündungswerte steigen im drastisch an. Es bilden sich sogenannte Entzündungsherde.

Da CBD im Bereich muskelbedingte Erkrankungen bereits große Erfolge erzielt hat, ist es besonders gut geeignet, bei folgenden Symptomen u. a. eingesetzt zu werden.

  • Spasmen im Muskelgewebe
  • Spasmen im Gewebe der inneren Organe
  • Krämpfe jeglicher Art
  • Schmerzbehandlung (chronische Schmerzen)

Typischerweise sind Muskelbeschwerden bei MS das schwerwiegendste Symptom. CBD dockt mit seinen Botenstoffen an den richtigen Transmittern an und kann somit die Nervenzellen positiv beeinflussen. Die Muskulatur entspannt sich und wird durch die dauerhafte Beanspruchung weniger entzündet. Gleiches gilt auch für innere Organe. Bei Asthma Bronchiale zum Beispiel, ist belegt, dass CBD die Lunge weitet und Asthmaanfälle verringert werden können. Auch bei einem akuten Anfall kann CBD eingenommen werden, um die Lungengefäße dauerhaft zu weiten. Somit kann das Asthmamedikament, meist Kortison haltige Sprays, gezielt die kleinsten Lungenbläschen erreichen und der Ausbruch wird gemindert. Wer dauerhaft CBD-Produkte einnimmt, kann seine Lunge insoweit stärken, dass Infektionen in den kälteren Monaten keine Spasmen auslösen und die Erkältung beispielsweise glimpflicher verläuft.

Gerade Autoimmunopathie, bei denen das eigene Immunsystem ständig hohe Entzündungswerte auslöst, können mit CBD-Mittel gut behandelt werden. Krankheitsverläufe und Entzündungsschübe werden gelindert und der Körper hat Zeit sich zu erholen. In Phasen von Entzündungsschüben kann CBD eine große Erleichterung für den Körper sein. Nicht nur die körperlichen Symptome werden gelindert, auch die psychischen. Wer dauerhaft Schmerzen oder Ähnliches hat, kann leicht depressive Verstimmungen bekommen und das allgemeine Wohlbefinden leidet sehr. In den meisten Therapien für Autoaggressionskrankheit werden Übungen (Autogenes Training oder Physiotherapie zum Beispiel) vermittelt, dies Befinden verbessern sollen.

Wer zusätzlich mit gesunder Ernährung und CBD-Produkten seinen Alltag gestaltet, kann Schübe besser auffangen und wird nicht in eine negative Grundstimmung verfallen. Die Entstehung ist noch nicht vollumfänglich erforscht. Man geht davon aus, dass zum einen eine Veranlagung („schlechte“ Gene) und zum anderen äußere Umweltfaktoren (Stress, Infektionen usw.) eine große Rolle spielen. Man kann also nicht von vornerein versuchen, so einer Erkrankung aus dem Weg zu geht. Wer Stress mindert und auf eine gesunde Ernährung achtet, macht aber schon alles richtig. Auch dabei können CBD-Produkte helfen, da sie schlaffördernd wirken und bei Nikotinentzug unterstützend. Einer gesunden Lebensweise ist mit viel Schlaf und ausgeprägten Ruhephasen nichts mehr entgegenzusetzen.

Bei den Produkten ist auf eine hohe Bioaktivität zu achten. Der Hauptwirkstoff muss CBD sein, nur unter 0,2 % THC sind legal in den angebotenen Mittel in Deutschland.

Weitere Vorteile von CBD

Nicht nur entzündungshemmend sollte bei dem Thema CBD erwähnt werden. Dieses Cannabinoid hat viele weitere Vorteile, die hier genannt werden:

  • Antibakteriell
  • blutdrucksenkend
  • neuroprotektiv
  • antipsychotische Wirkung

Neuroprotektiv bedeutet das auf Zellebene das Zellsterben verlangsamt oder sogar zum Stillstand gebracht werden kann. Dies ist in der Krebsforschung besonders von Vorteil und wird in einigen Gebieten der Krebsbehandlung bereits eingesetzt.

Die antipsychotische Wirkung wird vor allem in der Behandlung von Schizophrenie genutzt. Durch den schlaffördernden Effekt und die beruhigende Auswirkung von CBD wirkt es auch blutdrucksenkend. Allerdings sollte die Einnahme von CBD mit Blutdruckmitteln vorab mit dem Hausarzt besprochen werden.

Dosierung von CBD

Die Wirksamkeit von CBD ist bereits ab 10 bis 40 mg nachgewiesen. Je nach Bedarf und Symptomen kann es auch hoch dosiert eingenommen werden (max. 800 mg für Erwachsene). Bei Kindern mit Epilepsie reichen geringe Dosen. Einige Menschen reagieren auch gar nicht auf die Behandlung mit CBD. Daher sollten längere Phasen durchgehalten werden, um Effekte im Körper zu spüren.

CBD-Öle und andere Präparate im Handel

Wer sich intensiv mit dem Thema entzündungshemmende Medikamente oder Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt, wird schnell darauf stoßen, dass Firmen, die CBD-Substanzen im Portfolio haben, auch an der Börse zu finden sind. Aufgrund von Studien und belegten Erfolgen hat sich das Bild von CBD als Produkt einer Drogenpflanze (Hanf) in den Köpfen der Menschen verändert. Der Fokus liegt mehr auf dem Thema „health“ (Gesundheit). Daraus resultierend ist der Markt für diese Art von Produkt größer geworden und die Nachfrage gestiegen.

Die Waren gibt es in vielen Preissegmenten, von günstig bis teuer. Die Klientel hat sich von dem vermeintlichen Drogenkonsumenten in die Frau von nebenan gewandelt. Der gesundheitsfördernde Aspekt liegt auf der Hand und die Gesellschaft hat sich mit dem Gedanken arrangiert, ein Produkt in den täglichen Bedarf mit zu integrieren, was es zwar schon Jahrhunderte gab, aber jetzt erst Akzeptanz findet.

CBD im Wandel der Zeit

Das Interesse in der Gesellschaft an Produkten, die einen gesunden Lebensstil fördern, wird immer größer. Die Möglichkeiten, im Internet alle Informationen zu finden, die nötig sind, um sich diesen Präparaten näherzubringen, ist schier unbegrenzt. Diverse Laborberichte können abgerufen werden, um die Qualität der Güter zu bewerten. Auch zertifizierte Produkte können auf dem Markt erworben werden. Der maßgebendste Faktor beim Kauf von CBD-haltigen Waren ist der entzündungshemmende Wirkstoff dieses Cannabinoids.

Bis dahin war es ein langer Weg. Erstmals 1940 hat man in der Medizin von Cannabidiol gehört. An der Universität Illinois in den USA wurden entsprechende Fachartikel veröffentlicht. Allerdings wurde CBD nicht als gesundheitsfördernd angesehen, sondern als giftig. 1963 gelang es dem Chemiker Raphael Mechoulam, an der Hebräischen Universität zu Jerusalem, aufgrund der Entdeckung von Cannabinoiden die chemische Zusammensetzung dieser Gruppe zu entschlüsseln. Die Synthese von THC und CBD wurde nur ein Jahr später erfolgreich praktiziert.

Dennoch dauert es weitere zehn Jahre bis im Jahr 1973 die Verringerung von Epilepsie-Symptomen in Form von Tierversuchen durchgeführt worden konnte. Auch die angstlösende Eigenschaft wurde nach und nach erkannt, welche bis zum heutigen Tage noch Anwendung bei Patienten mit Angststörungen findet. Anfang der 80er-Jahre haben Mechoulam und seine Kollegen auch die antipsychotische Wirkung von CBD erforscht. Abermals dauerte es 10 weitere Jahre, bis die Medikation bei Menschen eingesetzt wurde. In dieser Zeit ist das Endocannabinoidsystem in unseren Körpern entdeckt worden. Zahlreiche weitere Entdeckungen auf diesem Gebiet wurden gemacht.

Mit der Jahrtausendwende wurde medizinisches Cannabis in den USA legalisiert. Das Medikament Sativex (enthält THC und CBD) kommt auf den Markt und wird Patienten mit Multipler Sklerose verabreicht. Bis heute kommen immer mehr Vorteile von CBD durch intensive Forschungen ans Tageslicht. Die letzten 70 Jahre haben CBD zu einem guten Ruf verholfen und es ist somit nicht mehr länger nur als „Droge“ zu sehen. Reine CBD-Erzeugnisse sind in Deutschland legal zu erhalten. Der Weg ist noch lange nicht zu Ende gegangen, die Forschung wird weiterhin Vorteile von CBD herausfinden und den Patienten somit pflanzliche Alternativen zur Allopathie geben können.

Gerade bei Autoimmunerkrankungen ist es wichtig, Entzündungsherde einzudämmen, dadurch wird das Wohlbefinden des Patienten enorm gesteigert, Depressionen und Schmerzen gelindert. Einige Krankheitssymptome verschwinden ganz. Begleitend zur ärztlich verordneten Therapie können CBD-Produkte ebenfalls angewendet werden, immer vorausgesetzt es ist keine Kontraindikation vorhanden. Das heißt, dass das CBD-Erzeugnis nicht den Wirkstoff der verschriebenen Medikamente aufhebt. Das Verwenden dieser sollte daher stets mit dem Hausarzt abgesprochen werden.

Die Produktpalette ist breit gefächert und spricht jeden Geschmack an, wobei immer der Nutzen im Vordergrund stehen sollte. Wer mehr investieren möchte und eine ganzheitliche Versorgung wünscht, kann ein ganzheitliches CBD-Produkt erwerben. Die Vorteile werden detailliert vorgestellt und der Anwender kann erwägen, ob es zu seinen Symptomen passt oder nicht. In jedem Fall wird mit Einnahme die Aufrechterhaltung eines gesunden Metabolismus gewährleistet. Als Nahrungsergänzungsmittel ist es in allen Formen erhältlich. Auch in Apotheken kann man sich genügend Informationen holen oder CBD wird von einem Arzt verschrieben. Wer Risiken mit verschrieben Medikamenten abwägen kann, und ausreichend informiert tut Gutes für seine Gesundheit.

Zusammenfassung

Nicht nur die entzündungshemmende Wirkung von CBD haben zum Erfolg dieser Substanz geführt. Viele Forschungen und Wegbereiter in der Medizin haben dafür Sorge getragen, dass der schlechte Ruf von CBD aus den Köpfen der Menschen verschwindet. Mittlerweile können sehr viele Symptome von diversen Beschwerden gelindert werden. Krankheiten sogar geheilt. CBD ist freiverkäuflich zu erwerben und der Informationsfluss durch Internetportale breit gefächert. Auch in Zukunft wird es dank dieses entzündungshemmenden Wirkstoffes möglich sein, gesünder und beschwerdefrei zu leben.

Quellen und weiterführende Links

Artikelbild: DimaBerlin / Bigstock.com

Florian Aprilia

Hi, ich bin Florian Aprilia, auf Grund der Erkrankung meines Vaters machte ich mich auf die Suche nach einem Nahrungsergänzungsmittel, das Lebensqualität schenkt. Sofort wurde ich auf CBD aufmerksam und begann mit einer intensiven Recherche & entschied mich nicht nur meinem Vater mehr Lebensqualität zu schenken, sondern auch noch vielen anderen. Mein Ziel ist es für jeden das hochwertigste Öl preiswert verfügbar zu machen.

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