Therapie bei Angststörung: Hilft CBD gegen Angst?
CBD gegen Angst

Therapie bei Angststörung: Hilft CBD gegen Angst?

Fakten

  • Eine Angstst√∂rung kann sowohl mit Medikamenten wie auch mit einer Verhaltenstherapie behandelt werden.
  • Das Potenzial von CBD bei der Behandlung der Angstst√∂rung ist gro√ü.
  • Die meisten Studien gehen auf Tierversuche zur√ľck und m√ľssen weiter verfolgt werden.

Angstpatienten mit einer Angstst√∂rung oder mit Panikattacken k√∂nnten in Zukunft eine Alternative frei von Nebenwirkungen und/oder Erg√§nzung zur Behandlung ihrer Angstzust√§nde bekommen. Die Rede ist von Cannabidiol (CBD), dem zweitbekanntesten Cannabinoid aus der Hanfpflanze. Cannabidiol ist nicht nur f√ľr seine entz√ľndungshemmenden und entkrampfenden Eigenschaften bekannt, sondern auch wegen seiner angstl√∂senden und antipsychotischen Wirkung.

Zahlreiche Menschen leben mit einer Angsterkrankung

Glaubt man den Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dann leben allein in Deutschland mehr als 4 Millionen Menschen mit einer Angststörung oder mit Angstattacken. Angsterkrankungen sind nach der Depression die zweithäufigste psychische Erkrankung. Aus diesem Grund hat die Pharmaindustrie in den letzten Jahren eine Reihe von Antidepressiva zur Behandlung der Angstsymptome entwickelt. Sicherlich versprechen diese Arzneimittel eine Linderung, aber sie sind nicht frei von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Präparaten.

Cannabidiol (CBD) ist genau wie Tetrahydrocannabinol (THC) eines der 100 bekanntesten Cannabinoide aus der Cannabispflanze. Sie werden eingesetzt, um bei Probanden Angstgef√ľhle zu mindern. Das Phytocannabinoid macht dabei bis zu 40 % des Pflanzenextrakts aus. Das nicht-psychoaktive Phytocannabinoid wurde schon 1963 entdeckt und zur Behandlung von Angstreaktionen und Psychosen eingesetzt.

Was ist Angst?

Angst geh√∂rt zu den wichtigsten Instinkten des Menschen und ist somit eine nat√ľrliche Reaktion, die schon seit Urzeiten im Menschen verankert ist. Damals war die Angst sogar √ľberlebenswichtig. Heute wird Angst meist nicht mehr bewusst wahrgenommen, sondern vielmehr als ein Gef√ľhl von Beklemmung oder z√∂gern. Und doch wird der Mensch durch die Angstzust√§nde gesch√ľtzt, denn sie hilft dem Menschen auch Gefahren zu vermeiden.

Liegt bei den Betroffenen jedoch eine Angstst√∂rung vor, dann kann es auch bei allt√§glichen Situationen oder einem anderen Ausl√∂ser zu einer Angstreaktion kommen. Angst f√ľhrt dann mittels Eigendynamik zu einer Fehlsteuerung im menschlichen Angst-Stress-Reaktionssystem.

Wie wird eine Angststörung definiert?

Dazu muss man wissen, dass Forscher unter verschiedenen Erkrankungen unterscheiden:

  • Panikst√∂rung (Panik-Syndrom) ‚Äď Der Betroffene leidet an immer wieder auftretenden Attacken (Angstanf√§llen), ohne dass eine echte Gefahr besteht. Die k√∂rperliche Angstreaktion kommt wie aus heiterem Himmel und wird nicht selten als gesundheitliche Bedrohung erlebt. Zu den Beschwerden z√§hlen Herzrasen, Engegef√ľhl in der Brust, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Hitzegef√ľhle, K√§lteschauer, Zittern, Taubheitsgef√ľhle, Kribbeln und √úbelkeit. Betroffene haben nicht selten Angst verr√ľckt zu werden, die Kontrolle zu verlieren oder gar zu sterben.
  • Generalisierte Angstst√∂rung ‚Äď Hierbei erleben Menschen anhaltende Angstgef√ľhle, die nicht auf bestimmte Umgebungen oder Bedingungen beschr√§nkt sind. Es kommt zu unbegr√ľndeten Sorgen, Angst vor zuk√ľnftigen Ungl√ľcken oder der Angst vor einer Erkrankung. Zu den Reaktionen z√§hlen Nervosit√§t, Konzentrationsst√∂rungen, Hitzewallungen, Benommenheit, Angespanntheit, Spannungskopfschmerzen, Muskelverspannungen, Unruhe, Schlafst√∂rungen und Schmerzen.
  • Agoraphobie (Platzangst) bzw. Klaustrophobie (Angst vor engen R√§umen) ‚Äď Bei den Phobien wird eine Reaktion durch bestimmte Orte, Menschenansammlungen oder enge R√§ume ausgel√∂st. Im Extremfall kann ein Betroffener nicht mehr seine Wohnung verlassen.
  • Soziale Phobie ‚Äď Betroffene mit einer solchen Belastungsst√∂rung k√∂nnen nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sie haben Angst abgelehnt zu werden oder dass sie Erwartungen von anderen nicht erf√ľllen k√∂nnen und deswegen auf Ablehnung sto√üen. Zu den k√∂rperlichen Symptomen z√§hlen hier Schwindel, Beklemmungen, √úbelkeit, W√ľrgereiz, Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Durchfall.

Wie kommt es zu Angst?

Angst entsteht im Organismus immer nach einem gewissen Schema. Die Sinnesorgane nehmen etwas wahr, man riecht, hört, sieht oder schmeckt etwas. Dies gelangt dann zum Gehirn und aufgrund von vergangenen Erfahrungen interpretiert das Gehirn dies als Angst. Das limbische System, welches aus Mandelkern (Amygdala) und Hippocampus besteht, bekommt diese Meldung.

Im Hypothalamus werden Angstsymptome ausgel√∂st, die dem Nebennierenmark klarmachen, dass die Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin, Kortison und Kortisol (Stresshormon) ausgesch√ľttet werden sollen. Dadurch wird das sympathische und parasympathische Nervensystem aktiviert, was innerhalb von Millisekunden geschieht. Ein gutes Beispiel hierf√ľr ist das Aufschrecken.

Welche Symptome der Angststörung werden durch das Nervensystem hervorgerufen?

Das sympathische Nervensystem ist verantwortlich f√ľr die k√∂rperlichen Reaktionen und die Panik. Es werden nachfolgende Symptome hervorgerufen:

  • Nachdem sich der Herzschlag erh√∂ht, weiten sich die Herzkranzgef√§√üe und der Blutdruck steigt an. Dabei verengen sich die Blutgef√§√üe der inneren Organe und der Haut.
  • Die Muskeln des Skeletts spannen sich aufgrund der st√§rkeren Durchblutung an. Man ist bereit zum Kampf oder zur Flucht.
  • Das Blut verdickt sich f√ľr den Fall, dass es zu Verletzungen kommt.
  • Die Bronchien erweitern sich und man beginnt schneller zu atmen, sodass der Organismus besser mit Sauerstoff versorgt wird.
  • F√ľr mehr Energie wird der Stoffwechsel beschleunigt.
  • Sowohl die Verdauung wie auch der Harn- oder Stuhldrang wird eingestellt. Man hat keinen Hunger.
  • Blutfettwerte (Cholesterin) und Blutzuckerspiegel steigen an.
  • Geschlechtsorgane werden schlechter durchblutet.
  • F√ľr besseres Sehen weiten sich die Pupillen.
  • Energiereserven werden f√ľr mehr Energie angezapft.
  • Es kommt zu kaltem Schwei√ü und die K√∂rpertemperatur steigt an.
  • Folgende Auswirkungen sind m√∂glich ‚Äď man f√ľhlt sich unruhig, nerv√∂s und erregt, dabei ist man jedoch hellwach, um sich auf die Gefahr zu konzentrieren.

Danach sorgt das parasympathische Nervensystem daf√ľr, dass der K√∂rper wieder in den Normalzustand gelangt und sich beruhigen kann.

Die Ursachen f√ľr eine Angstst√∂rung

Es gibt eine Reihe von Theorien, die sich mit der Entstehung der Angsterkrankung beschäftigen. Eine sehr wichtige Rolle dabei spielen jedoch die neurobiologischen und psychologischen Faktoren. Ebenso wichtig scheinen auch genetische Faktoren zu sein. Zu den möglichen Auslösern zählen langanhaltender Stress, Depressionen, traumatische Ereignisse sowie körperliche und seelische Gewalt.

Viele Forscher gehen auch davon aus, dass das Gleichgewicht der Neurotransmitter (Botenstoffe), wie zum Beispiel Noradrenalin, Serotonin und die Gamma-Aminobuttersäure (GAB) gestört ist. Allerdings sind die Ursachen bis heute noch nicht eindeutig geklärt.

Wie kann eine Angststörung behandelt werden?

Sind die √Ąngste oder die Panikattacken noch leicht, reichen meist der Abbau von Stress bzw. bestimmte Entspannungs√ľbungen. Ist die psychische Erkrankung jedoch so schlimm, dass Betroffene ihr Leben nicht mehr meistern k√∂nnen oder unter der Krankheit leiden, dann raten √Ąrzte oft zu einer Verhaltenstherapie. Diese wirkt sich meist sehr effektiv auf. Zus√§tzlich kommen Medikamente unterst√ľtzend zum Einsatz.

Letzteres gilt ins besonders dann, wenn auf die Panikattacke eine Depression folgt.

Wie wirksam sind Medikamente?

Eine kurzzeitige Besserung der Symptome wird meist mit Psychopharmaka erzielt. Allerdings ist eine Heilung der Angststörung nicht möglich. Gefährlich wird es, wenn Medikamente den Erfolg der Therapie gefährden, denn das Gehirn kann das Erlernte zwar abspeichern, werden die Arzneien dann wieder abgesetzt, verschwinden meist auch die erworbenen Fortschritte wieder.

Welche Medikamente gibt es?

Zum einen gibt es selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Benzodiazepine (Tranquilizer) und zum anderen auch pflanzliche Medikamente gegen die Angst. Zu letzteren zählen

  • Baldrian
  • Melisse
  • Hopfen
  • Lavendel
  • Passionsblume
  • Johanniskraut

Wie wirkt CBD?

Die Einnahme von THC aus dem Nutzhanf als Tropfen oder Kapseln sorgt f√ľr eine Aktivierung der Endocannabinoid Rezeptoren im K√∂rper. Das k√∂rpereigene Endocannabinoidsystem entwickelt hierbei psychische und therapeutische Wirkungen bei der richtigen Dosierung der Wirkstoffe. Bis jetzt ist nur bekannt, dass die Wirkungen aus der Substanz CBD sehr vielf√§ltig sind. Jedoch sind l√§ngst noch nicht alle Wirkmechanismen erforscht. Dies best√§tigen auch diverse Erfahrungsberichte.

Zusammenfassung

Bekannt ist, dass CBD-√Ėl ein gro√ües therapeutisches Potenzial bei der Behandlung von Angstst√∂rungen besitzt. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die meisten Studien noch auf Tierversuchen basieren. Bis zu endg√ľltigen Ergebnissen sind noch eine Reihe von Forschungen notwendig.

Artikelbild: Kanjana Kawfang / Bigstock.com

 

Florian Aprilia

Hi, ich bin Florian Aprilia, auf Grund der Erkrankung meines Vaters machte ich mich auf die Suche nach einem Nahrungserg√§nzungsmittel, das Lebensqualit√§t schenkt. Sofort wurde ich auf CBD aufmerksam und begann mit einer intensiven Recherche & entschied mich nicht nur meinem Vater mehr Lebensqualit√§t zu schenken, sondern auch noch vielen anderen. Mein Ziel ist es f√ľr jeden das hochwertigste √Ėl preiswert verf√ľgbar zu machen.

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