CBD-Öl gegen Schmerzen ⇒ Beschwerdefrei dank Pflanzenkraft?
CBD-Öl gegen Schmerzen

CBD-Öl gegen Schmerzen ⇒ Beschwerdefrei dank Pflanzenkraft?

Fakten

  • Der Einsatz von CBD-Öl als Schmerzmittel wird zunehmend von ärztlicher Seite anerkannt.
  • Die Wirkungsweise ist sehr vielfältig und damit für die Linderung einer ganzen Reihe an Beschwerden hilfreich.
  • CBD ist hinsichtlich seiner möglichen Nebenwirkungen und der Verträglichkeit im Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmitteln häufig besser.

Was ist Schmerz eigentlich?

Schmerz ist generell eine wichtige Körperfunktion. Er fungiert als Warnsignal, um auf akute oder dauerhafte Beschwerden hinzuweisen. Bleibt Schmerz auf Grund fehlender neuronaler Aktivitäten aus, obwohl körperliche Schäden auftreten, kann dies schwerwiegende Folgen haben.

Das Schmerzsignal geht von der Haut und den inneren Organen aus. Diese weisen sogenannte Nozizeptoren („Schmerzfühler“) auf, die elektrische Impulse aussenden, wenn ein Schmerzreiz auftritt. Über Schmerzfasern wird die Information an das Rückenmark geleitet, das bereits reflexartige Reaktionen auslösen kann, wie beispielsweise eine schnelle Handbewegung, wenn wir uns die Finger einklemmen. Der Schmerz entsteht jedoch erst, wenn die Signale an das Gehirn weitergeleitet wurden. Schmerz ist also die Interpretation der Warnsignale des Rückenmarks, die das Gehirn als potenziell schädlich einstuft.

Welche Formen von Schmerz gibt es?

Schmerzen werden nach Dauer und Ursache kategorisiert:

  • Somatische Schmerzen: Dies sind meist akute Schmerzen, die durch Muskel-, Gewebe- und Knochenverletzungen hervorgerufen werden.
  • Viszerale Schmerzen: Dabei handelt es sich um Schmerzen, die von inneren Organen, dem Herzen oder Tumoren ausgelöst werden.
  • Neuropathische Schmerzen: Wenn die Schmerzrezeptoren der Organe, der Haut oder des Rückenmarks selbst direkten Schaden nehmen, kann dies zu Fehlfunktionen führen, sodass sie permanent Schmerzsignale aussenden. Man bezeichnet diese Schmerzform auch als Nervenschmerzen.
  • Chronische Schmerzen: Es kann beispielsweise auf Grund von Arthritis, Koliken oder anderer Langzeiterkrankungen zu einer Dauerreizung der Nozizeptoren kommen. Wenn Schmerzen über längere Zeit wiederholt auftreten, spricht man von chronischen Schmerzen.
  • Chronifizierung von Schmerzen: Eine zu lange Dauerreizung der Nozizeptoren oder deren Beschädigung kann zu Veränderungen an Rezeptoren im Rückenmark und im Gehirn führen, woraufhin der Schmerz an sich zur Krankheit (Schmerzsyndrom) werden kann – man spricht hierbei gerne vom sogenannten „Schmerzgedächtnis“.

Schmerzen können auch muskulär oder faszial entstehen. Schmerzen, die sich im Kopf, am Rücken oder an den Organen äußern, können ihren Ausgang im groben oder feinen Muskelgewebe nehmen. Bei Verspannungen, die auf Grund ungesunder Dauerhaltung, falscher Bewegungen oder psychischer Belastung entstehen, können komplexe Schmerzmuster hervorrufen. Die Faszien, die zunehmend in den Fokus der physiotherapeutischen Behandlung rücken, sind dabei ein wichtiger Teil unseres Muskelgewebes. Sie wurden bisher als Muskelhaut behandelt, die die Muskeln lediglich verpackt. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sich dieses fasziale Gewebe durch unseren gesamten Körper bis in die kleinsten Muskelfasern erstreckt und für viele Aufgaben im Körper zuständig ist. Es steht außerdem im Verdacht, Ursache für bisher unheilbar geltende Rückenschmerzen zu sein.

Eine weitere Ursache für unverhältnismäßig große oder chronische Schmerzen wird in einem zu niedrigen Spiegel an Anandamid gesehen. Anandamid ist ein Endocannabinoid, das vom Körper selbständig hergestellt wird. In seiner Wirkungsweise soll es Tetrahydrocannabinol (THC) sehr ähneln, allerdings mit weitaus geringerer Auswirkung und Langlebigkeit. Zudem ist es in ausreichender Dosierung in der Lage, THC und andere Cannabinoide zu verdrängen – dies wird auch Bindungskonkurrenz genannt. Das Anandamin fördert die Entwicklung neuer Nervenzellen und sorgt somit für ein funktionales Nervensystem. Außerdem wirkt es sich positiv auf unser Glücksempfinden und unser Hungergefühl aus. Des Weiteren vermindert Anandamin die neuronale Erregbarkeit im Gehirn und reguliert Muskeln sowie den Hormonhaushalt. Allerdings wird Anandamid sehr schnell abgebaut. An dieser Stelle kommt das Cannabidiol (CBD) ins Spiel.

Wie ist die Wirkungsweise von CBD auf Schmerz?

Es gibt verschiedene Annahmen, weshalb CBD eine Auswirkung auf unser Schmerzempfinden hat. Ein Ansatz besagt, dass die Einnahme von Cannabidiol den schnellen Abbau des körpereigenen Anandamin verlangsamen soll, damit der durchschnittliche Spiegel des im Endocannabinoid-System (ECS) wirkenden Anandamins steigen kann. Eine andere Theorie geht von einem direkten Einfluss des CBDs über die Cannabinoid-Rezeptoren aus. Diese Rezeptoren funktionieren wie Andockstationen, an den die zahlreichen Cannabinoide angebunden werden. Bisher wurde nur ein kleiner Teil dieser Rezeptoren entschlüsselt. Das ECS ist Bestandteil des Zentralen Nervensystems (ZNS), spielt eine Rolle im Immunsystem und hat ebenfalls Auswirkungen auf den programmierten Zelltod. Somit können Cannabinoide in mehrfacher Hinsicht auf verschiedenste Körperfunktionen Einfluss nehmen. Allerdings ist die Komplexität des ECS ein Thema, das noch viel Forschungsbedarf hat.

Als Teil des ZNS wirkt sich das ECS unmittelbar auf das Schmerzempfinden aus. CBD wirkt innerhalb des ECS regulierend und hemmt die Weiterleitung von Schmerzsignalen. Da das ECS außerdem mit dem Immunsystem in Verbindung steht, wirken sich die Cannabinoide entzündungshemmend aus. Cannabinoide fördern also ein funktionierendes Immunsystem, das somit zuverlässig Entzündungen lokalisiert und bekämpft. Zudem hängt das ECS mit dem programmierten Zelltod zusammen, was einen möglichen Zusammenhang mit der Therapierung von Krebs erklären könnte. CBD ist dennoch kein Ersatz für eine konventionelle Krebstherapie.

Ein weiterer Wirkstoff, der sich positiv auf das Schmerzempfinden auswirken kann, sind die für den charakteristischen Geschmack und Geruch des Hanfs verantwortlichen Terpene. Sie sollen in Wechselwirkung mit den Cannabinoiden ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Modulation und der Steuerung innerhalb des ECS spielen.

In welchen Anwendungsgebieten kann CBD eingesetzt werden?

Da die Aufgaben des ECS sehr vielfältig sind, kann CBD für vielerlei Schmerzzustände angewendet werden. Heutzutage wird CBD als Begleittherapie für Schmerzpatienten mit verschiedensten Krankheiten von Ärzten verschrieben, da sich zunehmend mehr Menschen nach natürlichen Alternativen zu den konventionellen Schmerzmitteln umsehen. Folgende beispielhafte Auflistung soll veranschaulichen, in welchen Fällen CBD zur Schmerzlinderung beitragen kann:

  • Rückenschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Migräne
  • Schlafstörung
  • Muskelkrämpfe
  • Chronische Schmerzen
  • Sklerosen
  • Bandscheibenvorfälle

Neben den genannten Erkrankungen und Beschwerden wirkt CBD in vielen anderen Schmerzzuständen ebenfalls positiv aus. Es sei jedoch betont, dass die Einnahme von CBD keine eigenständige Therapie darstellt und lediglich zur symptomatischen Schmerzbehandlung verwendet werden sollte. CBD ist heute in verschiedensten Darreichungsformen erhältlich und wird neben der Schmerztherapie auch im Bereich Kosmetik und als Antiallergikum eingesetzt. Auf Grund seiner entzündungshemmenden und immunstärkenden Wirkung kann es bei Hautproblemen und Allergien ergänzend eingesetzt werden. Neben zahlreichen anderen CBD-Produkten erfreut sich vor allem das CBD-Öl großer Beliebtheit, weil es sehr praktisch in der Anwendung ist.

CBD kann das Schmerzgedächtnis schrittweise deaktivieren und damit chronifizierte Schmerzen nachhaltig abschwächen.

Wie wird CBD-Öl hergestellt?

CBD-Öl, auch Hanföl genannt, wird aus der Hanfblüte, die den höchsten Anteil an Cannabinoiden aufweisen, hergestellt. Aus den Blättern der Hanfpflanze kann außerdem Hanfextrakt gewonnen werden. Zunächst werden die Blüten vollständig getrocknet. Anschließend erfolgt die Extraktion des Öls. Diese kann mittels vier verschiedener Verfahren erfolgen:

  • Öl-Extraktion (z.B. in Olivenöl, Hanfsamenöl oder Kokosöl)
    • Hier werden die Blüten in einem essbaren Pflanzenöl gelöst, indem die Hanfbestandteile mit Öl bedeckt und vorsichtig erhitzt werden. Cannabinoide sind generell fettlöslich und werden damit vom Öl gebunden.
  • Trockeneis-Extraktion
    • Mit Hilfe des Trockeneis werden die Trichomharze von den Blüten gelöst, wodurch man am Ende eine harzige Substanz erhält.
  • Flüssige Lösungsmittel-Extraktion (Alkohol, Ethanol, Butan, Hexan etc.)
    • Dabei werden die Pflanzenwachse zerstört, die vermutlich ebenfalls gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Neben den Cannabinoiden wird dabei auch das Chlorophyll gelöst, was sich auf den Geschmack des Öls auswirken kann. Die Extrahierung kann auch mit Butan erfolgen, was jedoch auf Grund seiner gesundheitsgefährdenden Wirkung bei mangelhafter Filtration ein gewisses Risiko mit sich bringt.
  • CO₂-Extraktion
    • Hierbei werden die Wirkstoffe des Pflanzenmaterials durch CO₂ unter Druck herausgelöst. Dazu werden die Blüten in einen Aufbau mit verschiedenen Kammern gelegt, in den CO₂ hineingeführt wird.

Es wird davon abgeraten, zuhause selbständig CBD-Öl herzustellen, da es zu unvorhergesehenen Unfällen kommen kann. Trotz der vermeintlich einfachen Verfahren kam es bei Laien-Versuchen in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen aller Art. Darum empfiehlt es sich, auf Qualitätsprodukte professioneller Hersteller zurückzugreifen.

Sind CBD-Produkte legal und worauf sollte ich beim Kauf achten?

Die Legalisierung eines Produkts aus der weiblichen Hanfpflanze hängt von dessen THC-Gehalt ab. Liegt der Anteil des THCs unter 0,2% kann das Produkt in Deutschland legal vertrieben und gekauft werden. Vor der Kaufentscheidung ist es wichtig, die Wirkstoffanteile der jeweiligen Präparate zu berücksichtigen. Man unterscheidet zwischen CBD-Isolaten und Vollspektrum-CBD-Ölen. Vollspektrum-CBD-Öle weisen neben dem Cannabidiol weitere Cannabinoide auf, die ebenfalls gesundheitsfördernd wirken können. Außerdem geht man davon aus, dass das Zusammenwirken verschiedener Cannabinoide die Wirksamkeit der isolierten Wirkstoffe übersteigt. Man spricht dabei vom sogenannten „Entourage-Effekt“. Von diesen Synergien zwischen den einzelnen Cannabinoiden kann man nur bei Vollspektrum-CBD-Ölen profitieren. Zudem bietet nur ein Vollspektrum-CBD-Öl die oben beschriebene Anwendungsvielfalt. Der Nachteil dieses Produkts sind die schwankenden Anteile der einzelnen Cannabinoide, die je nach Hanfsorten und Extraktionsverfahren variieren kann. Außerdem sind diese Öle häufig die teurere Wahl.

CBD-Isolate beinhalten lediglich Cannabidiol, was die Anwendungsvielfalt einschränkt, da der „Entourage-Effekt“ ausbleibt. Zugleich ist bei diesem Produkt sichergestellt, dass die Menge an Wirkstoff genau eingehalten werden kann. Falls Menschen unter allen Umständen die Einnahme kleinster Mengen THC vermeiden und gleichzeitig eine möglichst kontrollierte und hohe Dosis an CBD aufnehmen wollen, dann stellt das CBD-Isolat die bessere Option dar. Zugleich ist es preisgünstiger als das Vollspektrum-CBD-Öl, was es für eine breitere Käuferschicht erschwinglich macht.

Beide Varianten der CBD-Öle sind zudem in Form von Kapseln und Pastillen erhältlich, die neben den Cannabinoiden oft auch weitere Nahrungsergänzungsmittel wie Zink, Magnesium und Eisen beinhalten. CBD-Kapseln sind für einige Patienten zudem die praktischere Dosierung, da jede Kapsel einen gleichbleibenden Wirkstoffanteil garantiert. CBD ist mittlerweile auch in Form von Tinkturen, Lebensmitteln, Liquids, Tees, Cremes und Globuli erhältlich.

Wie wird CBD-Öl verwendet?

Das CBD-Öl wird tröpfchenweise unter die Zunge gegeben und nicht direkt heruntergeschluckt, um der Mundschleimhaut Zeit zu geben, das Öl vollständig aufzunehmen. Falls das Extrakt direkt geschluckt wird, verstoffwechselt die Magenschleimhaut das CBD. Dies verzögert die Wirkung zwar, hat ansonsten aber keinerlei Nachteile. Bei der Dosierung von CBD kann man lediglich von Richtwerten ausgehen, da keine Überdosierung möglich ist. Selbst das versehentliche Einnehmen von hohen Dosen, wirkt nicht lebensgefährdend. Allerdings sollte darauf geachtet werden, nicht mit zu hohen Dosen einzusteigen. Die Einnahme sollte zudem in Abhängigkeit der Stärke des Schmerzes erfolgen.

Bei leichten bis mittleren Schmerzen lassen sich Orientierungswerte von 2 x 3 Tropfen CBD-Öl (5-10% Wirkstoffanteil) täglich finden. Bei starken bis chronischen Schmerzen können auch 2 x 4 Tropfen CBD-Öl (10% Wirkstoffanteil) täglich eingenommen werden. Dies entspricht in etwa einer Menge von 20 bis 100 Milligramm pro Tag. Für eine schnellere Wirksamkeit kann man das CBD als Liquid auch dampfen. Manche Patienten kombinieren beide Methoden, um eine schnelle und anschließend dauerhafte Linderung zu erzielen. Die Dosis sollte nur langsam und schrittweise erhöht werden.

Bei eventuellen gesundheitlichen Vorerkrankungen sollte die Einnahme jedoch erst nach ärztlicher Absprache erfolgen.

Kann der regelmäßige CBD-Konsum zur Abhängigkeit führen und welche Nebenwirkungen können auftreten?

Der regelmäßige Konsum von CBD kann weder zur körperlichen noch zur psychischen Abhängigkeit führen. CBD-Produkte sind zudem wesentlich besser verträglich als viele konventionelle Schmerzmittel. Nichtsdestotrotz sind Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln möglich. Da CBD nachgewiesenermaßen die Cytochrom-P450-Enzyme CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4 und CYP2D6 beeinflusst, kann die gleichzeitige Einnahme mit anderen Mitteln zu medikamentösen Konflikten führen. Bisher wurden folgende Nebenwirkungen und Wechselwirkungen beschrieben:

  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Benommenheit
    • Schläfrigkeit
    • Fallender Blutdruck
    • Trockener Mund
    • Ansteigen des Augeninnendrucks
    • Veränderung des Appetits
    • Gewichtsveränderung
    • Durchfallerkrankung
  • Mögliche Wechselwirkungen mit folgenden Medikamenten:
    • Säurehemmer Pantoprazol und Omneprazol
    • Gerinnungshemmer Marcumar und Warfarin
    • Schmerzmittel Diclofenac
    • Neuroleptica Risperidon, Haloperidol und Clobazam
  • Mögliche Wechselwirkungen mit folgenden Nahrungsergänzungsmitteln:
    • Katzenminze
    • Kava
    • Hopfen
    • L-Tryptophan
    • Johanniskraut
    • Melatonin

Zudem sollte die Einnahme von CBD während der Schwangerschaft nur in ärztlicher Absprache erfolgen, da das Cannabidiol auf Grund seiner Auswirkung auf spezifische Proteine die Funktion der Plazenta beeinflussen kann. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Glaukom-Patienten und Menschen mit Leberschäden ebenfalls auf die Einnahme von CBD-Produkten verzichten sollten, da Tierversuche gezeigt haben, wie sich Cannabidiol negativ auf Leber und Augeninnendruck der Mäuse ausgewirkt hat. Allerdings liegen diesbezüglich noch keine Forschungsergebnisse am Menschen vor. Die Anwendung von CBD an Kindern sollte ebenfalls unterlassen werden, da bisher keine Langzeitstudien an menschlichen Probanden über die Wirkungsweise von Cannabidiol vorliegen. Die zahlreichen Verzweigungen des ECS sind bisher schlicht zu wenig erforscht.

CBD – Schmerzmittel der Zukunft?

Die Wirksamkeit von CBD auf Schmerzen verschiedener Natur ist mittlerweile nicht mehr zu leugnen. Die Nachfrage nach natürlicher dieser Art Heilkunde steigt, was den Anreiz für eine Ausweitung des Angebots erhöht. Nichtsdestotrotz erleben vor allem kleine Shops immer wieder herbe Rückschläge, wenn von staatlicher Seite Durchsuchungen durchgeführt und haarsträubende Anklagen gestellt werden. Während in Ländern wie der Schweiz der Umgang mit der Hanfpflanz wesentlich liberaler ist und Produkte verkauft werden, deren THC-Anteil bis 1% aufweisen dürfen, gab es in Deutschland wiederholt Fälle, in denen Shop-Betreibern Produkte bis zu einem Wert von 25.000€ abgenommen wurden, obwohl diese den vorgeschriebenen Grenzwert von 0,2% nicht überschritten hätten. Die Staatsanwaltschaft drohte sogar mit mehrjährigen Haftstrafen und zusätzlichen Geldbußen. Dies bedeutete für die Betroffenen die unausweichliche Insolvenz, selbst mit tatkräftiger Unterstützung des Deutschen Hanfverbandes.

Für viele Schmerzpatienten wäre eine Liberalisierung der Politik in dieser Hinsicht eine erhebliche Erleichterung, da ein breiteres Angebot zugleich den Preis der einzelnen Produkte senken würde. Die Auswahl an Qualitätsprodukten würde wahrscheinlich steigen und eine vernünftige Aufklärung könnte stattfinden. Gleichzeitig erscheint angesichts der zunehmend offensichtlichen medizinischen Wirkung des Hanfs eine Legalisierung nur als logischer Fortschritt. Weshalb sich die Politik nach wie vor dagegen sträubt, bleibt fraglich.

Zusammenfassung

Schmerz ist eine wichtige Funktion, die einen gesunden Körper natürlicherweise auszeichnet. CBD-Öl kann helfen, die Schmerzsymptomatik verschiedener Beschwerden zu lindern. Das Endocannabinoidsystem (ECS) wird durch die Einnahme von Cannabidiol (CBD) gestärkt, was eine Reihe an positiven Effekten auf unser Immunsystem hat, die Funktionalität unserer Nervenzellen sicherstellt und die nachhaltige Produktion körpereigener Cannabinoide fördert.

Quellen und weiterführende Links

Artikelbild: Little Ivan / Bigstock.com

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