CBD und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten
CBD Wechselwirkung Medikamente

CBD und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten

Fakten

  • Durch eine orale Aufnahme bzw. nach einer Inhalation von THC kann der Plasmaspiegel deutlich sinken.
  • Sativex ist seit 2011 ein Cannabinoid-haltiges Spray, das in Deutschland zur Verfügung steht und eine Zulassung hat.
  • Qualitativ minderwertige CBD-Produkte können zu gefährlichen Nebenwirkungen führen.

Vielfach lehnen Patienten herkömmliche Arzneimittel ab, da es entweder zu Nebenwirkungen oder zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Jedoch sollte man bedenken, wenn man zu natürlichen Präparaten greift, wie zum Beispiel zu Cannabidiol (CBD) kann ebenso zu solchen unerwünschten Wirkungen kommen.

Bei vielen Erkrankungen oder Beschwerden kann man mit der Einnahme von CBD Linderung erzielen, dennoch sollte die Einnahme nur nach ärztlichem Rat erfolgen. So kann man Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in den meisten Fällen sicherlich umgehen.

Worauf sollte man bei Kauf von CBD-Produkten achten?

Weltweit gewinnen CBD-Produkte durch ihre natürliche Heilkraft an immer größerer Beliebtheit. Viele Händler sehen hierin ein zusätzliches Geschäft und nehmen CBD-Produkte in ihr Portfolio mit auf. So gibt es immer mehr Shops, die Produkte, wie zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel mit einem Anteil von CBD anbinden. Allerdings sollte man wissen, dass sich die Qualität der Produkte sehr stark voneinander unterscheiden kann, weshalb man immer auf seriöse Händler zurückgreifen sollte. Sicherlich sind für Kunden in einem online Shop solche Qualitätsunterschiede nur schwer zu erkennen, weshalb man hier beim Kauf noch vorsichtiger sein sollte. Gerade in Bezug auf den CBD-Gehalt der Produkte werden vielfach falsche Angaben gemacht.

Daher ist es wichtig zu wissen, dass der THC-Gehalt von CBD-Produkten in Deutschland nur bei maximal 0,2 % laut dem Gesetzgeber liegen darf. Sobald dieser Wert überschritten wird, handelt es sich um ein illegales Produkt. Kauft, verkauft oder konsumiert man es dennoch, dann kann dies in der Regel eine schwere Strafverfolgung mit erheblichen Strafen nach sich ziehen.

Neben der Zusammensetzung der Produkte aus Hanf sollte man auch immer auf die Reinheit, die Herkunft und das Herstellungsverfahren achten.

Damit man mit CBD-Produkten einen positiven Effekt auf den Körper erzielen kann, sollte man immer auf den biologischen Ursprung der Hanfpflanze achten. Des Weiteren sollte die Cannabispflanze in Deutschland oder zumindest in der EU angebaut werden.

Aus diesem Grund sollte man sich beim Kauf von

  • CBD-Öl
  • Tropfen
  • Tabletten
  • Cremes
  • Liquid

immer für einen seriösen Händler entscheiden.

Übrigens bekommt man hochwertige CBD-Öle nicht nur mit einem Anteil von 5, 10 oder gar 15 %, sondern immer öfter auch speziell für Tiere, die man so bei bestimmten Krankheiten ebenfalls natürlich behandeln kann.

Welche Wirkung hat Cannabidiol in Kombination mit Arzneimitteln?

Im Rahmen von wissenschaftlichen Studien kommt Cannabidiol (CBD) erst seit relativ kurzer Zeit immer wieder zum Einsatz. Forschungen stecken hier praktisch noch in den Kinderschuhen, auch wenn seit rund 40 Jahren am Wirkstoff der Hanfpflanze und seinen Auswirkungen geforscht wird. Vergleicht man die Auswirkungen, die den Körper sowohl positiv wie auch negativ beeinflussen können, mit anderen Arzneien, kann man bereits jetzt von großen Fortschritten in der Wissenschaft sprechen. Die kurzen Forschungszeiten sind hierbei ein wichtiger Grund, warum noch nicht genügend Informationen zu den Nebenwirkungen und den Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vorliegen und hier aus diesem Grund auch weiter geforscht wird.

In verschiedenen Studien mit einem CBD-Medikament gegen Epilepsie, der Arznei Epidiolex, konnte bewiesen werden, dass die Einnahme von CBD zu verschiedenen indirekten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen kann. Abhängig ist dies immer von der Wirkungsweise des CBD im menschlichen Körper sowie von seinem Enzymsystem. Durch die Medikation mit CBD werden bestimmte Enzyme gehemmt, wie zum Beispiel das Enzym CYP2C19, das für den reibungslosen Abbau von zahlreichen Arzneiwirkstoffen sorgt.

Aus diesem Grund kann es passieren, dass die konzentrierte Menge des Medikaments im Blut, aufgrund der Einnahme von CBD zur gleichen Zeit, über einen längeren Zeitraum deutlich höher sein kann. Dies kann sowohl positive wie auch negative Wirkungen auf den Körper haben. Somit kann die Wirkungsdauer der Arzneimittel risikofrei erhöht werden, jedoch kommt es in der gleichen Zeit zu einer unfreiwilligen Überdosierung der Medikamente.

Nicht nur bei einer zeitgleichen Einnahme von CBD und Arzneimitteln kann es so diesen erwähnten Interaktionen kommen, sondern auch das Verzehren von Drogen kann die Wirkung von Cannabidiol negativ beeinflussen. Unter anderem kann die Wirkung von THC (Tetrahydrocannabinol) vollständig gehemmt oder so stark verringert werden. Nimmt man dagegen CBD vor dem Inhaltsstoff des THC ein, dann kann es unter Umständen zu einer verstärkten Wirkung der THC-Substanzen kommen.

Zu solchen Wechselwirkungen mit CBD kann es durch die Einnahme von den verschiedensten Medikamenten kommen. Daher sollte man immer einen Arzt um Rat fragen, wenn es um die zeitgleiche Einnahme von CBD und Arzneien geht.

Welche Medikamente sollten auf keinen Fall zusammen mit CBD konsumiert werden?

In jedem Fall sollte man bei der zeitgleichen Einnahme von Medikamenten und Cannabidiol immer einen Arzt konsultieren und sich über eventuelle Kontraindikationen informieren.

Besondere Achtsamkeit sollten Krebspatienten bei ihren Medikamenten und CBD walten lassen, denn durch das Cannabidiol kann unter anderem das Cytochrom P450 gehemmt werden. Dieses Enzym wird jedoch für den Abbau der zytotoxischen Medikamente benötigt. Zytotoxische Medikamente kommen meist im Rahmen einer Chemotherapie zum Einsatz, sodass die Chemotherapie-Medikamente niedriger dosiert werden können. Kommt es zu einer Hemmung der Abbaufunktion dieser Enzyme, kann es schnell zu einer gefährlichen Überdosierung kommen, da die Zytostatika im Blut auf eine gefährliche Höhe ansteigen.

Auch bei einigen Antidepressiva, wie zum Beispiel Trazodon, kann es solchen veränderten Wirkungsweisen kommen.

Zum aktuellen Zeitpunkt stehen in diesem Bereich noch viele Untersuchungen aus, sodass man die Einnahme von Arzneimitteln und CBD zur gleichen Zeit nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit einem Arzt planen sollte. Grundsätzlich raten die Experten bei der Einnahme von Medikamenten und von CBD, dass dazwischen ein Zeitraum von mindestens 2 Stunden liegen sollte.

Bisher gibt es bekannte Wechselwirkungen zwischen CBD und Medikamenten bei Betablockern, Antiepileptika, Antibiotika, Statine, Blutverdünner (z.B. Warfarin), Steroide, Benzodiazepine, Antipsychotika und bei entzündungshemmenden Schmerzmitteln.

Welche Nebenwirkungen können durch CBD-Produkte entstehen?

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Wirkstoff des Cannabidiols sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren sehr gut verträglich ist. Kommt es zu eventuellen Nebenwirkungen, dann sind diese meist recht schwach und daher auch ungefährlich. Dies ist die Meinung von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aus diesem Grund wurde der Cannabidiol-Wirkstoff von ihnen auch als sicher eingestuft. Im Rahmen dieser Studien wurde auch festgestellt, dass CBD keine psychoaktiven Wirkungen auf den Körper hat und somit weder zu einer psychischen als auch physischen Abhängigkeit führt.

Allerdings kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig gesagt werden, wie sich der CBD-Wirkstoff langfristig auf den Körper auswirkt. Die Forscher sind sich jedoch einig, dass es bei Erwachsenen durch die langfristige Nutzung von CBD zu keinen Konsequenzen kommen wird. Dennoch muss man bedenken, dass es bei einigen Nutzern von CBD durch den Inhaltsstoff zu milden Nebenwirkungen kommen kann. Diese wären

  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall
  • Müdigkeit oder Schläfrigkeit
  • Trockener Mund
  • Benommenheit, Schwindel und Probleme mit dem Kreislauf

Letzteres kann durch die blutdrucksenkende Wirkung von CBD ausgelöst werden.

Daher sollten Patienten mit einem niedrigen Blutdruck vor der Verwendung von CBD ihren Arzt um Rat fragen.

Zu welchen Wechselwirkungen mit Medikamenten kann es durch CBD kommen?

Wie bereits erwähnt kann die Aktivität von bestimmten Enzymen Körper durch die Verwendung von CBD beeinflusst werden. Dies gilt in erster Linie für die Enzyme, die für den Abbau von Medikamenten wichtig sind. Als Folge könnten die Medikamente stärker oder länger wirken als man es gewohnt ist oder als man es beabsichtigt hat. In erster Linie gilt dies für die Cytochrom-P-450-Enzyme:

  • CYP2C9
  • CYP2C19
  • CYP3A4
  • CYP2D6

Es kann also unter Umständen zu eventuellen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und CBD kommen. Dazu zählen:

  • Säurehemmer wie Pantoprazol und Omneprazol
  • Gerinnungshemmer wie Marcumar und Warfarin
  • Schmerzmittel wie Diclofenac
  • Neuroleptika wie Risperidon, Haloperidol und Clobazam

Es sind auch bei anderen Medikamenten Wechselwirkungen möglich. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, die durch die Enzyme CYP3A4 und CYP2D6 verstoffwechselt werden. Es gibt sehr viele Medikamente, die über diese Enzyme verstoffwechselt werden. Dazu zählen unter anderem auch

  • Betablocker
  • Kalziumantagonisten
  • Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen
  • Antihistaminika
  • Antiretrovirale Medikamente
  • Immunsuppressiva wie Tacrolimus
  • Trizyklische Antidepressiva
  • Einige Statine zur Senkung des Cholesterinspiegels

Aktuell wurde eine Fallstudie veröffentlicht, in der es zu Wechselwirkungen zwischen Methadon und CBD kam. Ein Teenager hatte ohne Wissen der Ärzte CBD eingenommen, was zu deutlichen Veränderungen der Methadon-Wirkung führte. Die Symptome waren Erschöpfung und Schläfrigkeit.

Wie verhält sich CBD in der Schwangerschaft?

Der Verzehr von CBD kann für Schwangere durchaus zu einem Problem werden. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Cannabidiol sowohl das P-Glykoprotein als auch das Breast-Cancer-Resitance-Protein beeinflussen kann. Diese Proteine sind jedoch ein wichtiger Bestandteil, wenn es um die Funktion der Plazenta geht, weshalb sie nicht verändert werden dürfen. Aus diesem Grund sollten Schwangere auch auf kleinste Dosierungen von CBD verzichten.

Wie verhält sich CBD in Kombination mit Alkohol?

Ebenfalls Vorsicht geboten ist beim zeitgleichen Verzehr von CBD und Alkohol. Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Wirkungen von beiden Substanzen verstärken können, wenn ca. 4 bis 8 Stunden nach der Einnahme von CBD Alkohol getrunken wird. Die Konsequenz daraus lautet, dass es zu einem sehr starken Kontrollverlust über den Körper kommen kann.

Daher wird vom zeitgleichen Verzehr von Alkohol und Produkten aus Hanf abgeraten.

Was sollte man beim Verzehr von CBD-Produkten beachten?

Neben den bekannten Nebenwirkungen sollte man beim Verzehr von CBD auch auf die Kontraindikationen achten. Besonders Acht geben sollten Patienten mit bekannten Leberschäden oder bereits erhöhten Leberwerten. Studien mit Mäusen haben gezeigt, dass eine sehr hohe Dosierung des CBD-Wirkstoffs zu toxischen Reaktionen des Lebergewebes führen kann. In diesen Studien wurde festgestellt, dass die Einnahme von Epidiolex und CBD innerhalb von 24 zu Leberschäden bei den Tieren führte.

Aus diesem Grund sind erhöhte Leberwerte, als Kontraindikation während einer CBD-Medikation zu sehen und sollten im Vorfeld immer mit einem Arzt besprochen werden. Patienten, die nicht an Beeinträchtigungen der Leber leiden, sollte dennoch während des CBD-Konsums regelmäßig die Leberenzyme bestimmen lassen. Dies erfolgt meist mittels eines Bluttests durch den Hausarzt.

Auch Patienten mit einem Glaukom sollten vorsichtig sein, wenn sie planen das Cannabinoid CBD einzunehmen. Untersuchungen haben hier gezeigt, dass die Substanz CBD den Augeninnendruck, der der Glaukom Betroffenen anheben kann, weshalb dringend von einem CBD-Konsum abgeraten wird.

CBD wirkt im Gegensatz zu dem Cannabinoid THC (Tetrahydrocannabinol) nicht appetitanregend und sollte daher bei Symptomen wie Appetitlosigkeit, Magersucht oder auch einer Abmagerung nicht eingenommen werden.

Achtet man auf diese Einschränkungen und bespricht sich mit einem Arzt, dann steht einer Einnahme von CBD nichts im Wege.

Ist der CBD-Wirkstoff gefährlich?

Selbst wenn es durch die Substanz CBD gelegentlich zu unerwünschten Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneien kommen kann, gilt diese Substanz als sicher und frei von Risiken.

Leider wird immer noch sehr oft das CBD mit dem Cannabinoid THC verwechselt oder sogar gleichgesetzt. THC wird ebenfalls aus Hanf gewonnen, wirkt jedoch psychoaktiv. THC zählt in Deutschland zu den illegalen Betäubungsmitteln, die aufgrund ihrer Wirkungsweise schwerwiegende Folgen für den Körper haben und bis zu einer körperlichen Abhängigkeit führen können. Grund hierfür ist, dass sich das THC an die Rezeptoren im Gehirn bindet, um seine psychoaktive und berauschende Wirkung zu entfalten. Auf diese Weise kommt es zum Rauschzustand oder dem bekannten High-Gefühl. CBD kann sich nicht an die entsprechenden Rezeptoren binden, sodass es auch nicht zu den erwähnten Rauschzuständen kommen kann.

Qualitativ schlechte CBD-Produkte erhöhen Risiken zu Nebenwirkungen

In aller Regel ist der Verzehr von CBD-Produkten mit sehr geringen Nebenwirkungen behaftet. Jedoch kann von qualitativ schlechten CBD-Produkten eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit ausgehen. Solche Produkte sind meist mit Chemikalien belastet und werden in unterschiedlichen Konzentrationen von unseriösen Händlern angeboten. Leider kann man als Konsument nicht klar erkennen, ob es sich um eine schlechte Qualität handelt oder ob das Produkt vertrauenswürdig ist.

2017 kam es zu einer Untersuchung der Arge Canna, die klarstellte, dass man vielen CBD-Produkten nicht einmal in Bezug auf die Konzentration vertrauen kann. Wie kann man sich als Verbraucher schützen? Diese Frage ist natürlich berechtigt, daher raten Experten immer öfter dazu, dass man zu CBD-Ölen oder einem CBD-haltigen Nutzhanftee zu Produkten in Bio-Qualität greift. Diese sind zumindest nicht durch Pestizide verunreinigt.

Stoffwechsel bestimmt Wirkung und Nebenwirkung

Jeder Körper verarbeitet das Cannabidiol anders. Dies liegt am Stoffwechsel des Konsumenten. Dies gilt natürlich nicht nur für CBD, sondern auch für alle anderen Medikamente und Wirkstoffe, die man zu sich nimmt. Dazu zählen auch Kaffee und Zucker. Durch einen mangelnden Metabolismus werden die Substanzen langsamer verstoffwechselt, sodass sie auch länger im Körper verbleiben. Dadurch erhöht sich natürlich das Risiko von Nebenwirkungen und Komplikationen.

Gerade bei einer Medikation mit Blutverdünnern muss man sehr achtsam sein. Viele Stoffe, wie zum Beispiel auch Kaffee, Zucker, Mangos und ähnliches können als Verstärker für die Wirkung dienen. Insbesondere bei Blutverdünnern hat man herausgefunden, dass durch die CBD die Wirkung von Warfarin verstärkt wird. So kann in Kombination mit CBD die richtige Dosierung sehr schwierig sein und sollte nur unter ärztlicher Kontrolle Schritt-für-Schritt vorgenommen werden.

Welche Erkrankungen können mit CBD behandelt werden?

In vielen Fällen nehmen die Betroffenen CBD-Produkte nicht vollkommen grundlos ein. Es ist bekannt, dass Cannabidiol gegen eine Reihe von Symptomen und bei einigen Erkrankungen für Linderung sorgen kann. Die Substanz aus dem Pflanzenstoff kann sowohl das Immunsystem wie auch die Stimmungslage und die Wahrnehmung von Schmerzen und Ängsten beeinflussen. Des Weiteren kann CBD die Zellen vor oxidativem Stress schützen.

Aus diesem Grund wird CBD sehr oft als entzündungshemmende, schmerzstillende und beruhigende Substanz verwendet. Gerade bei Schlafstörungen kann der Verzehr von CBD wahre Wunder bewirken.

Vielfach werden die CBD-Produkte auch bei den folgenden körperlichen und physischen Beschwerden eingesetzt:

  • Migräne
  • Entzündungen
  • Gelenkschmerzen
  • Depressionen
  • Stress
  • Angst bis hin zu Panikattacken

Sicherlich kann man nicht von einem einheitlichen Ergebnis bzw. Wirkung bei der Einnahme von CBD-Produkten sprechen, da jeder Körper anders reagiert. Insbesondere spielen hier das Körpergewicht, die Verdauung und die Dauer bis zur Verstoffwechselung im Körper eine wichtige Rolle. Ebenfalls wichtig für die Wirkung ist die richtige Dosierung, die richtige Konzentration sowie die Darreichungsform des CBD-Produktes. Möchte man CBD zu therapeutischen Zwecken einnehmen, dann ist der Metabolismus eines der wichtigsten Aspekte in diesem Zusammenhang.

Gibt es positive Interaktionen von CBD und Medikamenten?

Erfreulicherweise kommt es nicht nur zu negativen Interaktionen. Durch den Konsum von CBD-Produkten kann man zum Beispiel die Wirkung von Opioid haltigen Medikamenten verstärken, sodass man hier die Dosis deutlich reduzieren kann, ohne dass die Wirkung davon betroffen wird. Ebenfalls nachgewiesen ist die Reduzierung der psychoaktiven Eigenschaften von THC, wenn CBD eingenommen wird.

Da THC ein sehr großes therapeutisches Potenzial besitzt, es aber bei einigen Patienten durch den Verzehr zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann, wie zum Beispiel einen Rauschzustand, kann dieser durch die Gabe von CBD-haltigen Produkten abgeschwächt werden. Experten sind sich einige, dass bei minimalen Nebeneffekten ein Mischungsverhältnis von THC zu CBD von 1 : 1 die besten Ergebnisse erzielt.

Auf keinen Fall Selbstmedikation mit CBD

Viele Betroffene scheuen das Gespräch mit ihrem Hausarzt, wenn es um CBD geht. Zum einen geschieht dies aus Unwissenheit und zum anderen aus einer gewissen Furcht heraus, dass der Arzt CBD komplett ablehnen könnte. Ein interessantes Beispiel in diesem Zusammenhang ist es, wenn der Arzt bei einem bestimmten Medikament ausdrücklich betont, dass man es nicht zusammen mit einer Grapefruit einnehmen sollte, kann man davon ausgehen, dass dieses Medikament sich auch nicht mit CBD verträgt. CBD hat eine ähnliche Wirkung wie die Grapefruit in diesem Zusammenhang. Traut man sich also nicht direkt mit seinem Hausarzt über CBD zu sprechen, kann man ihn einfach fragen, ob das entsprechende Medikament mit Grapefruit interagieren würde.

Ansonsten sollte man auf keinen Fall mithilfe von CBD in Selbstmedikation versuchen bestimmte Schmerzen oder Beschwerden zu lindern, denn die tatsächlichen Folgen könnten fatal sein und im schlimmsten Fall den Arzt auch vor ein Rätsel stellen. Ganz wichtig beim Verzehr von CBD ist die regelmäßige Blutkontrolle durch einen versierten Arzt zw. die Absprache mit ihm. Mittels der Blutuntersuchung werden die Leberenzyme überprüft, sodass es nicht zu einer Schädigung der Leber kommt. Der Arzt ist der kompetente Ansprechpartner, wenn es um die richtige Dosierung und Wirksamkeit von CBD in Kombination mit anderen Arzneimitteln geht. Im eigenen Interesse sollte man also immer auf eine planlose Selbstmedikation mit CBD verzichten und sich einem Arzt anvertrauen – eventuell kann auch ein Apotheker als erster Ansprechpartner dienen und wichtige Aussagen treffen.

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu THC hat der medizinische Cannabis vollkommen andere Eigenschaften. In einigen Fällen kann es sogar die negativen Auswirkungen von THC (Appetitanregung, Steigerung der Herzfrequenz, berauschende Effekte) abschwächen, weshalb man es auch mit dem medizinischen THC kombinieren sollte. Die Pflanzenstoffe im CBD können unter anderem den Metabolismus von Arzneistoffen beeinflussen, dies gilt insbesondere bei zu großen Mengen an CBD.

Artikelbild: sandramatic / Bigstock.com

Florian Aprilia

Hi, ich bin Florian Aprilia, auf Grund der Erkrankung meines Vaters machte ich mich auf die Suche nach einem Nahrungsergänzungsmittel, das Lebensqualität schenkt. Sofort wurde ich auf CBD aufmerksam und begann mit einer intensiven Recherche & entschied mich nicht nur meinem Vater mehr Lebensqualität zu schenken, sondern auch noch vielen anderen. Mein Ziel ist es für jeden das hochwertigste Öl preiswert verfügbar zu machen.

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